Verwenden von Sitzungsskripts zum Verwalten der Streaming-Erfahrung von AppStream-2.0-Benutzern - Amazon AppStream 2.0

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Verwenden von Sitzungsskripts zum Verwalten der Streaming-Erfahrung von AppStream-2.0-Benutzern

AppStream 2.0 stellt Instance-spezifische Sitzungsskripts bereit. Sie können diese Skripte verwenden, um benutzerdefinierte Skripte auszuführen, wenn in den Streaming-Sitzungen der Benutzer bestimmte Ereignisse auftreten. Sie können beispielsweise benutzerdefinierte Skripts verwenden, um die AppStream-2.0-Umgebung vorzubereiten, bevor die Streaming-Sitzungen der Benutzer beginnen. Sie können benutzerdefinierte Skripte auch einsetzen, um Streaming-Instances zu bereinigen, nachdem die Benutzer ihre Streaming-Sitzungen beendet haben.

Sitzungsskripts werden in einem AppStream-2.0-Abbild angegeben. Diese Skripte werden im Benutzer- oder Systemkontext ausgeführt. Wenn die Sitzungsskripts den Standardausgang verwenden, um Informationen, Fehler- oder Debugging-Meldungen zu schreiben, können diese optional in einem Amazon-S3-Bucket im Amazon-Web-Services-Konto gespeichert werden.

Anmerkung

Die Verwendung von Sitzungsskripts wird derzeit nicht für Multi-Session-Flotten unterstützt.

Ausführen von Skripten vor dem Beginn von Streaming-Sitzungen

Sie können die Skripte so konfigurieren, dass sie maximal 60 Sekunden vor dem Start der Anwendungen der Benutzer und dem Beginn der Streaming-Sitzungen ausgeführt werden. Auf diese Weise können Sie die AppStream-2.0-Umgebung einrichten, bevor Benutzer mit dem Streamen ihrer Anwendungen beginnen. Wenn die Sitzungsskripte ausgeführt werden, wird den Benutzern ein Ladekreisel anzeigt. Nach erfolgreicher Ausführung der Skripte oder nach Ablauf der maximalen Wartezeit beginnen die Streaming-Sitzungen der Benutzer. Können die Skripts nicht abgeschlossen werden, wird den Benutzern eine Fehlermeldung angezeigt. Die Benutzer werden jedoch nicht daran gehindert, ihre Streaming-Sitzung zu nutzen.

Bei der Angabe eines Dateinamens auf einer Windows Instance müssen Sie einen doppelten umgekehrten Schrägstrich verwenden. Beispiel:

C:\\Scripts\\Myscript.bat

Wenn Sie keinen doppelten umgekehrten Schrägstrich verwenden, werden Sie in einer Fehlermeldung darauf hingewiesen, dass die JSON-Datei falsch formatiert ist.

Anmerkung

Wenn die Skripte erfolgreich ausgeführt wurden, müssen sie den Wert 0 zurückgeben. Wenn Skripts einen anderen Wert als 0 zurückgeben, zeigt AppStream 2.0 Benutzern die Fehlermeldung an.

Wenn das Dynamic Application Framework von AppStream 2.0 nicht aktiviert ist, während Sie die vor dem Beginn von Streaming-Sitzungen auszuführenden Skripts aufrufen, geschieht Folgendes:

  1. Die Benutzer stellen eine Verbindung zu einer AppStream-2.0-Flotten-Instance her, die nicht mit einer Domain verknüpft ist. Die Verbindung wird unter Verwendung einer der folgenden Zugriffsmethoden hergestellt:

    • AppStream-2.0-Benutzerpool

    • SAML 2.0

    • AppStream-2.0-API

  2. Im AppStream-2.0-Portal wird der Anwendungskatalog angezeigt, in dem die Benutzer eine zu startende Anwendung auswählen.

  3. Nun erfolgt einer dieser Schritte:

    • Wenn die Persistenz von Anwendungseinstellungen für die Benutzer aktiviert ist, wird die Virtual Hard Disk (VHD)-Datei mit den Anwendungseinstellungen – Anpassungen sowie Windows-Einstellungen für die Benutzer – heruntergeladen und bereitgestellt. In diesem Fall ist eine Windows-Benutzeranmeldung erforderlich.

      Weitere Informationen zur Persistenz von Anwendungseinstellungen siehe Aktivieren der Persistenz von Anwendungseinstellungen für Ihre AppStream-2.0-Benutzer.

    • Wenn die Persistenz von Anwendungseinstellungen nicht aktiviert ist, ist der Windows-Benutzer bereits angemeldet.

  4. Das Sitzungsskript startet. Wenn für die Benutzer persistenter Speicher aktiviert ist, beginnt auch die Bereitstellung des Speicher-Connectors. Informationen zu persistentem Speicher siehe Aktivieren und Verwalten von persistentem Speicher für Ihre AppStream-2.0-Benutzer.

    Anmerkung

    Die Bereitstellung des Speicher-Connectors muss nicht abgeschlossen sein, damit die Streaming-Sitzung startet. Wenn die Sitzungsskripte abgeschlossen werden, bevor die Bereitstellung des Speicher-Connectors abgeschlossen ist, wird die Streaming-Sitzung gestartet.

    Informationen zum Überwachen des Bereitstellungsstatus von Speicher-Connectors siehe Verwenden von Speicher-Connectors mit Sitzungsskripten.

  5. Die Sitzungsskripte werden abgeschlossen oder überschreiten das Zeitlimit.

  6. Die Streaming-Sitzung des Benutzers startet.

  7. Die vom Benutzer gewählte Anwendung startet.

Informationen zum AppStream 2.0 Dynamic Application Framework siehe Verwenden des AppStream 2.0 Dynamic Application Framework zum Erstellen eines Anbieters für dynamische Apps.

Wenn das AppStream 2.0 Dynamic Application Framework nicht aktiviert ist, während Sie die vor dem Beginn von Streaming-Sitzungen auszuführenden Skripts aufrufen, geschieht Folgendes:

  1. Die Benutzer gelangen zum SAML-2.0-Anwendungsportal für Ihre Organisation und wählen den AppStream-2.0-Stack aus.

  2. Sie stellen eine Verbindung zu einer AppStream-2.0-Flotten-Instance her, die mit einer Domain verknüpft ist.

  3. Wenn die Persistenz von Anwendungseinstellungen für die Benutzer aktiviert ist, wird die VHD-Datei mit den Anwendungseinstellungen – Anpassungen sowie Windows-Einstellungen für die Benutzer – heruntergeladen und bereitgestellt.

  4. Die Windows-Benutzeranmeldung erfolgt.

  5. Im AppStream-2.0-Portal wird der Anwendungskatalog angezeigt, in dem die Benutzer eine zu startende Anwendung auswählen.

  6. Das Sitzungsskript startet. Wenn für die Benutzer persistenter Speicher aktiviert ist, beginnt auch die Bereitstellung des Speicher-Connectors.

    Anmerkung

    Die Bereitstellung des Speicher-Connectors muss nicht abgeschlossen sein, damit die Streaming-Sitzung startet. Wenn die Sitzungsskripte abgeschlossen werden, bevor die Bereitstellung des Speicher-Connectors abgeschlossen ist, wird die Streaming-Sitzung gestartet.

    Informationen zum Überwachen des Bereitstellungsstatus von Speicher-Connectors siehe Verwenden von Speicher-Connectors mit Sitzungsskripten.

  7. Die Sitzungsskripte werden abgeschlossen oder überschreiten das Zeitlimit.

  8. Die Streaming-Sitzung des Benutzers startet.

  9. Die vom Benutzer gewählte Anwendung startet.

Ausführen von Skripten nach dem Ende von Streaming-Sitzungen

Sie können Skripte auch so konfigurieren, dass sie nach Beendigung der Streaming-Sitzungen von Benutzern ausgeführt werden. Sie können beispielsweise ein Skript ausführen, wenn Benutzer in der AppStream-2.0-Symbolleiste die Option Sitzung beenden auswählen oder wenn sie die maximal zulässige Sitzungsdauer erreicht haben. Zudem können Sie mit diesen Skripts die AppStream-2.0-Umgebung bereinigen, bevor eine Streaming-Instance beendet wird. Sie können beispielsweise Skripte einsetzen, um Dateisperren aufzuheben oder Protokolldateien hochzuladen. Wenn Sie nach Beendigung von Streaming-Sitzungen Skripte ausführen lassen, geschieht Folgendes:

  1. Die AppStream-2.0-Streaming-Sitzung Ihrer Benutzer wird beendet.

  2. Die Skripte zur Sitzungsbeendigung werden gestartet.

  3. Die Skripte zur Sitzungsbeendigung werden abgeschlossen oder überschreiten das Zeitlimit.

  4. Die Windows-Benutzerabmeldung erfolgt.

  5. Eine der folgenden Operationen wird ausgeführt (bzw. beide gleichzeitig, falls relevant):

    • Wenn die Persistenz von Anwendungseinstellungen für die Benutzer aktiviert ist, wird die Bereitstellung der VHD-Datei mit den Anwendungseinstellungen – Anpassungen sowie Windows-Einstellungen für die Benutzer – aufgehoben und die Datei in einen Amazon-S3-Bucket Ihres Kontos hochgeladen.

    • Wenn für die Benutzer persistenter Speicher aktiviert ist, führt der Speicher-Connector eine abschließende Synchronisierung durch, bevor seine Bereitstellung aufgehoben wird.

  6. Die Flotten-Instance wird beendet.

Erstellen und Angeben von Sitzungsskripten

Sie können Sitzungsskripts für Always-On-, On-Demand- und Elastic-Flotten konfigurieren und angeben.

So konfigurieren und spezifizieren Sie Sitzungsskripts für Always-On- und On-Demand-Flotten
  1. Öffnen Sie die AppStream-2.0-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/appstream2.

  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Images (Abbilder), Image Builder aus.

  3. Wählen Sie einen Image Builder mit dem Status Running (Wird ausgeführt) und dann Connect (Verbinden) aus.

  4. Wählen Sie nach Aufforderung Administrator.

  5. Navigieren Sie zu C:\AppStream\SessionScripts und öffnen Sie die Konfigurationsdatei config.json.

    Informationen zum Ändern von Sitzungsskriptparametern siehe Sitzungsskript-Konfigurationsdatei.

  6. Speichern und schließen Sie die Datei config.json, nachdem Sie die gewünschten Änderungen vorgenommen haben.

  7. Öffnen Sie auf dem Image Builder-Desktop den Image Assistant.

  8. (Optional) Geben Sie optional alle anderen Anwendungen an, die in das Abbild eingeschlossen werden sollen.

  9. Führen Sie die erforderlichen Schritte im Image Assistant aus, um Ihr Abbild fertigzustellen.

    Wenn die Konfiguration der Sitzungsskripts nicht validiert werden kann (weil beispielsweise die JSON-Datei nicht richtig formatiert ist), werden Sie benachrichtigt, sobald Sie Verbindung trennen und Abbild erstellen auswählen.

    Anmerkung

    Navigieren Sie zu /opt/appstream/SessionScripts/config.json, um die Konfigurationsdatei für Sitzungsskripts für Linux-basierte Image Builder zu finden.

So konfigurieren und spezifizieren Sie Sitzungsskripts für Elastic-Flotten
  1. Erstellen Sie eine ZIP-Datei mit den Sitzungsskripts und der config.json-Datei. Die Skriptdateien werden an die folgenden Speicherorte kopiert. Sie müssen diese Speicherorte für Ihre config.json-Datei verwenden.

    • Für Windows, verwenden Sie C:\AppStream\SessionScripts\SessionScript.

    • Für Linux, verwenden Sie /opt/appstream/SessionScripts/SessionScript.

    Anmerkung

    Überprüfen Sie zur Ausführung der Sitzungsskriptdateien, dass die Zip-Datei nur die Sitzungsskripts und config.json-Dateien enthält und nicht den enthaltenen Ordner. Weitere Informationen finden Sie unter Sitzungsskript-Konfigurationsdatei.

  2. Laden Sie die Zip-Datei in einen Amazon-S3-Bucket in Ihrem Konto hoch.

    Anmerkung

    Ihre VPC muss den Zugriff auf den Amazon-S3-Bucket ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Amazon-S3-VPC-Endpunkten für AppStream-2.0-Funktionen.

    Der S3-Bucket und die AppStream-2.0-Flotte müssen sich in der gleichen AWS-Region befinden.

    Sie benötigen IAM-Berechtigungen, um die Aktion S3:GetObject für das Sitzungsskriptobjekt im Amazon-S3-Bucket auszuführen. Weitere Informationen zum Speichern der Sitzungsskripts in einem Amazon-S3-Bucket finden Sie unter Speichern der Anwendungssymbole, Setup-Skripts, Sitzungsskripts und VHDs in einem S3-Bucket.

  3. Öffnen Sie die AppStream-2.0-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/appstream2.

  4. Klicken Sie im Navigationsbereich auf Fleets (Flotten).

  5. Wählen Sie eine Elastic-Flotte aus, die Sie aktualisieren möchten, und klicken Sie dann auf Details anzeigen.

  6. Wählen Sie auf der Registerkarte Einstellungen für Sitzungsskripts die Option Bearbeiten aus.

  7. Geben Sie unter Sitzungsskriptobjekt in S3 entweder die S3 URI ein, die das Sitzungsskriptobjekt darstellt, oder wählen Sie S3 durchsuchen aus, um zu Ihren S3-Buckets zu navigieren und das Sitzungsskriptobjekt zu finden.

  8. Wenn Sie die gewünschten Änderungen vorgenommen haben, wählen Sie Änderungen speichern aus.

  9. Zu diesem Zeitpunkt sind die Sitzungsskripts für alle gestarteten Flotten-Instances verfügbar.

    Anmerkung

    Sie können die Sitzungsskripts auch konfigurieren, wenn Sie eine neue Elastic-Flotte erstellen.

Sitzungsskript-Konfigurationsdatei

Navigieren Sie zu C:\AppStream\SessionScripts\config.json, um die Konfigurationsdatei der Sitzungsskripts in einer Windows-Instance zu finden. Navigieren Sie auf einer Linux-Instance zu /opt/AppStream/SessionScripts/config.json. Die Datei ist wie folgt formatiert:

Anmerkung

Die Konfigurationsdatei liegt im JSON-Format vor. Verifizieren Sie, dass der gesamte eingegebene Text ein gültiges JSON-Format hat.

{ "SessionStart": { "executables": [ { "context": "system", "filename": "", "arguments": "", "s3LogEnabled": true }, { "context": "user", "filename": "", "arguments": "", "s3LogEnabled": true } ], "waitingTime": 30 }, "SessionTermination": { "executables": [ { "context": "system", "filename": "", "arguments": "", "s3LogEnabled": true }, { "context": "user", "filename": "", "arguments": "", "s3LogEnabled": true } ], "waitingTime": 30 } }

Sie können die folgenden Parameter in der Sitzungsskript-Konfigurationsdatei verwenden.

SessionStart/SessionTermination

Welche Sitzungsskripte bei Auftreten eines Sitzungsereignisses ausgeführt werden, hängt vom Namen des Objekts ab.

Typ: Zeichenfolge

Required: No

Zulässige Werte: SessionStart, SessionTermination

WaitingTime

Maximale Dauer der Sitzungsskripte in Sekunden.

Typ: Ganzzahl

Required: No

Einschränkungen: Die maximale Dauer beträgt 60 Sekunden. Wenn die Sitzungsskripte nicht innerhalb dieser Zeit abgeschlossen werden, werden sie beendet. Wenn ein Skript weiter ausgeführt werden soll, starten Sie es als einen separaten Prozess.

Ausführbare Dateien

Die Details für die auszuführenden Sitzungsskripte.

Typ: Zeichenfolge

Erforderlich: Ja

Einschränkungen: Pro Sitzungsereignis können maximal 2 Skripte ausgeführt werden (eines für den Benutzerkontext, eines für den Systemkontext).

Kontext

Der Kontext, in dem das Sitzungsskript ausgeführt werden soll.

Typ: Zeichenfolge

Erforderlich: Ja

Zulässige Werte: user, system

Dateiname

Der vollständige Pfad des auszuführenden Sitzungsskripts. Wenn dieser Parameter nicht angegeben wird, wird das Sitzungsskript nicht ausgeführt.

Typ: Zeichenfolge

Required: No

Einschränkungen: Die maximale Länge für Dateiname und vollständigen Pfad beträgt 1000 Zeichen.

Zulässige Werte: .bat, .exe

Anmerkung

Sie können auch Windows PowerShell-Dateien verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Windows PowerShell-Dateien.

Argumente

Die Argumente für das Sitzungsskript oder die ausführbare Datei.

Typ: Zeichenfolge

Required: No

Längenbeschränkungen: Die maximale Länge beträgt 1000 Zeichen.

S3LogEnabled

Wenn der Wert für diesen Parameter auf True gesetzt ist, wird im Amazon-Web-Services-Konto ein S3-Bucket zum Speichern der vom Sitzungsskript generierten Protokolle erstellt. Standardmäßig ist dieser Wert auf True festgelegt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Protokollieren der Ausgaben von Sitzungsskripten unten in diesem Thema.

Typ: Boolesch

Required: No

Zulässige Werte: True, False

Verwenden von Windows PowerShell-Dateien

Geben Sie zum Verwenden von Windows PowerShell-Dateien den vollständigen Pfad der PowerShell-Datei im Parameter filename an:

"filename": "C:\\Windows\\System32\\WindowsPowerShell\\v1.0\\powershell.exe",

Geben Sie das Sitzungsskript im Parameter arguments an:

"arguments": "-File \"C:\\path\\to\\session\\script.ps1\"",

Verifizieren Sie schließlich, dass die PowerShell-Ausführungsrichtlinie die Ausführung der PowerShell-Datei erlaubt.

Protokollieren der Ausgaben von Sitzungsskripten

Wenn diese Option in der Konfigurationsdatei aktiviert ist, erfasst AppStream 2.0 automatisch die an die Standardausgabe geschriebene Ausgabe des Sitzungsskripts. Diese Ausgabe wird in einen Amazon S3-Bucket im Konto hochgeladen. Sie können die Protokolldateien im Rahmen der Fehlerbehebung und des Debuggings heranziehen.

Anmerkung

Die Protokolldateien werden hochgeladen, wenn das Sitzungsskript einen Wert zurückgibt oder die in WaitingTime festgelegte Zeit abgelaufen ist (je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt).

Verwenden von Speicher-Connectors mit Sitzungsskripten

Wenn AppStream-2.0-Speicher-Connectors aktiviert sind, beginnt deren Bereitstellung, während die Sitzungsstartskripts ausgeführt werden. Wenn Ihr Skript darauf angewiesen ist, dass die Speicher-Connectors eingehängt sind, können Sie warten, bis die Connectoren verfügbar sind. AppStream 2.0 verwaltet den Mount-Status der Speicher-Connectors in der Windows-Registrierung auf Windows-Instances unter dem folgenden Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Amazon\AppStream\Storage\<übergebener Benutzername>\<Storage-Connector>

Die Werte des Registrierungsschlüssels lauten wie folgt:

  • Bereitgestellter Benutzername – die über den Zugriffsmodus bereitgestellte Benutzer-ID. Die verfügbaren Zugriffsmodi und die jeweils zugehörigen Werte lauten:

    • Benutzerpool – die E-Mail-Adresse des Benutzers

    • Streaming-URL – die UserID

    • SAML – die NameID. Wenn der Benutzername einen Schrägstrich (z. B. im SAMAccountName eines Domain-Benutzers) enthält, wird der Schrägstrich durch einen Bindestrich (-) ersetzt.

  • Speicher-Connector – der Connector für die persistente Speicheroption, die für den Benutzer aktiviert ist. Mögliche Werte für den Speicher-Connector:

    • HomeFolder

    • GoogleDrive

    • OneDrive

Jeder Registrierungsschlüssel eines Speicher-Connectors enthält einen MountStatus-DWORD-Wert. Die folgende Tabelle listet die möglichen Werte für MountStatus auf.

Anmerkung

Um diese Registrierungsschlüssel anzuzeigen, müssen Sie Microsoft.NET Framework Version 4.7.2 oder höher auf Ihrem Abbild installiert haben.

Wert Beschreibung
0

Der Speicher-Connector wurde für diesen Benutzer nicht aktiviert.

1

Die Bereitstellung des Speicher-Connectors läuft.

2

Der Speicher-Connector wurde bereitgestellt.

3

Der Speicher-Connector konnte nicht bereitgestellt werden.

4

Mounting des Speicher-Connectors ist aktiviert, aber noch nicht gemountet

Auf Linux-Instances können Sie den Bereitstellungsstatus des Basisordners überprüfen, indem Sie sich den Wert von appstream_home_folder_mount_status in der Datei ~/.config/appstream-home-folder/appstream-home-folder-mount-status ansehen.

Wert Beschreibung
True

Der Basisordner wurde erfolgreich bereitgestellt.

False Der Basisordner ist noch nicht bereitgestellt.

Aktivieren der Speicherung von Sitzungsskriptprotokollen in Amazon-S3-Buckets

Wenn Sie die Amazon-S3-Protokollierung in der Sitzungsskriptkonfiguration aktivieren, erfasst AppStream 2.0 die Standardausgabe des Sitzungsskripts. Die Ausgabe wird regelmäßig in einen S3-Bucket im Amazon-Web-Services-Konto hochgeladen. AppStream 2.0 erstellt für jede AWS-Region einen Bucket in Ihrem Konto, der für Ihr Konto und Ihre Region eindeutig ist.

Konfigurationsschritte zum Verwalten dieser S3-Buckets sind nicht erforderlich. Sie werden vollständig vom AppStream-2.0-Service verwaltet. Die in einem Bucket gespeicherten Protokolldateien werden während der Übertragung mit Amazon-S3-SSL-Endpunkten und im Ruhezustand mit Amazon-S3-verwalteten Verschlüsselungsschlüsseln verschlüsselt. Die Benennung der Buckets erfolgt wie folgt in einem bestimmten Format:

appstream-logs-region-code-account-id-without-hyphens-random-identifier
region-code

Dies ist die AWS-Region, in der der Stack erstellt wird, für den die Speicherung der Sitzungsskriptprotokolle in einem Amazon-S3-Bucket aktiviert ist.

account-id-without-hyphens

Ihre Konto-ID für Amazon Web Services. Die zufällige ID stellt sicher, dass keine Konflikte mit anderen Buckets in dieser Region auftreten. Der erste Teil des Bucket-Namens, appstream-logs, ändert sich konto- oder regionsübergreifend nicht.

Wenn Sie beispielsweise in der „USA West (Oregon)“-Region (us-west-2) für Kontonummer 123456789012 Sitzungsskripts in einem Abbild angeben, erstellt AppStream 2.0 einen Amazon-S3-Bucket im Konto in der Region mit dem angegebenen Namen. Nur ein Administrator mit ausreichenden Berechtigungen kann diesen Bucket löschen.

appstream-logs-us-west-2-1234567890123-abcdefg

Durch das Deaktivieren von Sitzungsskripten werden die im S3-Bucket gespeicherten Protokolldateien nicht gelöscht. Wenn Sie Protokolldateien endgültig löschen möchten, muss ein Administrator mit ausreichenden Berechtigungen dies mit der Amazon-S3-Konsole oder API tun. AppStream 2.0 fügt eine Bucket-Richtlinie hinzu, die eine versehentliche Löschung des Buckets verhindert. Weitere Informationen finden Sie unter IAM-Richtlinien und der Amazon-S3-Bucket für Basisordner und Persistenz von Anwendungseinstellungen in Identity and Access Management für Amazon AppStream 2.0.

Wenn Sitzungsskripte aktiviert sind, wird für jede gestartete Streaming-Sitzung ein eindeutiger Ordner erstellt.

Der Pfad für den Ordner, in dem die Protokolldateien im S3-Bucket in Ihrem Konto gespeichert werden, hat die folgende Struktur:

bucket-name/stack-name/fleet-name/access-mode/user-id-SHA-256-hash/session-id/SessionScriptsLogs/session-event
bucket-name

Name des S3-Buckets, in dem die Sitzungsskripte gespeichert werden. Auf das Format des Namens wird weiter oben in diesem Abschnitt eingegangen.

Stack-Name

Name des Stacks, aus dem die Sitzung stammt.

Flottenname

Name der Flotte, für die das Sitzungsskript ausgeführt wird.

access-mode

Identitätsmethode des Benutzers: custom für die AppStream-2.0-API oder -CLI, federated für SAML und userpool für Benutzer im Benutzerpool.

user-id-SHA-256-hash

Der benutzerspezifische Ordnername. Der Name wird aus einer aus der Benutzer-ID generierten hexadezimalen SHA-256-Hash-Zeichenfolge in Kleinbuchstaben gebildet.

Sitzungs-ID

ID der Streaming-Sitzung des Benutzers. Für jede Streaming-Sitzung eines Benutzers wird eine eindeutige ID generiert.

Sitzungsereignis

Ereignis, das zum Generieren des Sitzungsprotokolls geführt hat. Die Ereigniswerte lauten SessionStart und SessionTermination.

Das folgende Beispiel für eine Ordnerstruktur gilt für eine Streaming-Sitzung, die von test-stack und test-fleet gestartet wurde. Die Sitzung verwendet die API des Benutzers mit der ID testuser@mydomain.com der AWS-Konto 123456789012 und der Einstellungsgruppe test-stack in der Region „USA West (Oregon) (us-west-2)“:

appstream-logs-us-west-2-1234567890123-abcdefg/test-stack/test-fleet/custom/a0bcb1da11f480d9b5b3e90f91243143eac04cfccfbdc777e740fab628a1cd13/05yd1391-4805-3da6-f498-76f5x6746016/SessionScriptsLogs/SessionStart/

Dieses Beispiel für eine Ordnerstruktur enthält eine Protokolldatei eines Startskripts für eine Benutzerkontextsitzung sowie eine Protokolldatei eines Startskripts für eine Systemkontextsitzung (sofern relevant).