Verwaltung von Parametergruppen mit der Konsole - Amazon Redshift

Verwaltung von Parametergruppen mit der Konsole

Sie können Parametergruppen in der Amazon-Redshift-Konsole anzeigen, erstellen, ändern und löschen.

Sie können jede Ihrer Parametergruppen anzeigen, um eine Zusammenfassung der Werte für die Konfiguration von Parametern und Workload Management (WLM) zu erhalten. Gruppenparameter werden auf der Registerkarte Parameters (Parameter) und Workload queues (Workload-Warteschlagen) auf der Registerkarte Workload Management (Workload-Management) angezeigt.

Erstellen einer Parametergruppe

Wenn Sie Parameterwerte einstellen möchten, die sich von der Standardparametergruppe unterscheiden, können Sie eine eigene Parametergruppe anlegen,

Anmerkung

Für Amazon Redshift ist eine neue Konsole verfügbar. Wählen Sie je nach verwendeter Konsole eine der Anweisungen New console (Neue Konsole) oder Original console (Ursprüngliche Konsole) aus. Standardmäßig wird die Anweisung New Console (Neue Konsole) geöffnet.

So erstellen Sie eine Parametergruppe:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsmenü CONFIG und dann Workload management (Workload-Management) aus, um die Seite Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  3. Wählen Sie Create (Erstellen) aus, um das Fenster Create parameter group (Parametergruppe erstellen) anzuzeigen.

  4. Geben Sie einen Wert für Parameter group name (Parametergruppenname) und Description (Beschreibung) ein.

  5. Wählen Sie Create (Erstellen) aus, um die Parametergruppe zu erstellen.

So erstellen Sie eine Parametergruppe:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Parameter Groups (Parametergruppen) aus.

  3. Wählen Sie auf der Seite Parameter Groups (Parametergruppen) die Option Create Cluster Parameter Group (Clusterparametergruppe erstellen) aus.

  4. Wählen Sie im Dialogfenster Create Cluster Parameter Group (Cluster-Parametergruppe erstellen) eine Parametergruppenfamilie aus. Geben Sie dann einen Parametergruppennamen und eine Beschreibung der Parametergruppe ein. Weitere Informationen zu den Benennungseinschränkungen für Parametergruppen finden Sie unter Kontingente und Limits in Amazon Redshift.

  5. Wählen Sie Create aus.

Modifizieren einer Parametergruppe

Sie können Parameter modifizieren, um die Parametereinstellungen und die WLM-Konfigurationseigenschaften zu ändern.

Anmerkung

Die Standard-Parametergruppe kann nicht modifiziert werden.

Anmerkung

Für Amazon Redshift ist eine neue Konsole verfügbar. Wählen Sie je nach verwendeter Konsole eine der Anweisungen New console (Neue Konsole) oder Original console (Ursprüngliche Konsole) aus. Standardmäßig wird die Anweisung New Console (Neue Konsole) geöffnet.

So ändern Sie eine Parametergruppe:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsmenü CONFIG und dann Workload management (Workload-Management) aus, um die Seite Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  3. Wählen Sie die Parametergruppe aus, die Sie ändern möchten, um die Detailseite mit Registerkarten für Parameters (Parameter) und Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  4. Wählen Sie die Registerkarte Parameters (Parameter) aus, um die aktuellen Parametereinstellungen anzuzeigen.

  5. Wählen Sie Edit parameters (Parameter bearbeiten) aus, um die Änderung der Einstellungen für diese Parameter zu aktivieren:

    • auto_analyze

    • datestyle

    • enable_case_sensitive_identifier

    • enable_user_activity_logging

    • extra_float_digits

    • max_concurrency_scaling_clusters

    • max_cursor_result_set_size

    • query_group

    • require_ssl

    • search_path

    • statement_timeout

    • use_fips_ssl

    Weitere Informationen zu diesen Parametern finden Sie unter Amazon-Redshift-Parametergruppen.

  6. Geben Sie Ihre Änderungen ein und wählen Sie dann Save (Speichern) aus, um die Parametergruppe zu aktualisieren.

So ändern Sie die WLM-Konfiguration für eine Parametergruppe:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsmenü CONFIG und dann Workload management (Workload-Management) aus, um die Seite Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  3. Wählen Sie die Parametergruppe aus, die Sie ändern möchten, um die Detailseite mit Registerkarten für Parameters (Parameter) und Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  4. Wählen Sie die Registerkarte Workload management (Workload-Management) aus, um die aktuelle WLM-Konfiguration anzuzeigen.

  5. Wählen Sie Edit workload queues (Workload-Warteschlangen bearbeiten) aus, um die WLM-Konfiguration zu bearbeiten,

  6. (Optional) Wählen Sie Enable short query acceleration (Beschleunigen von kurzen Abfragen aktivieren) aus, um Short Query Acceleration (SQA) zu aktivieren.

    Wenn Sie SQA aktivieren, wird Maximum run time for short queries (1 to 20 seconds) (Maximale Laufzeit für kurze Abfragen (1 bis 20 Sekunden)) auf Dynamic (Dynamisch) festgelegt. Um die maximale Laufzeit auf einen festen Wert festzulegen, wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 20.

  7. Nehmen Sie eine der folgenden Aktionen vor, um die Warteschlangenkonfiguration zu modifizieren:

    • Wählen Sie Switch WLM mode (WLM-Modus wechseln) aus, um zwischen Automatic WLM (Automatisches WLM) und Manual WLM (Manuelles WLM) zu wählen.

      Mit Automatic WLM (Automatisches WLM) werden die Werte Memory (Arbeitsspeicher) und Concurrency on main (Parallelität auf Main) auf Auto gesetzt.

    • Um eine Warteschlange zu erstellen, wählen Sie Edit workload queues (Workload-Warteschlangen bearbeiten) und dann Add Queue (Warteschlange hinzufügen) aus.

    • Um eine Warteschlange zu modifizieren, ändern Sie Eigenschaftenwerte in der Tabelle. Je nach Warteschlangentyp können die folgenden Eigenschaften vorhanden sein:

      • Der Warteschlangenname kann geändert werden.

      • Arbeitsspeicher (%)

      • Gleichzeitigkeit auf dem Haupt-Cluster

      • Concurrency scaling mode (Parallelitätsskalierungsmodus) kann off (aus) oder Auto sein.

      • Timeout (ms)

      • Benutzergruppen

      • Abfragegruppen

      Weitere Informationen zu diesen Eigenschaften finden Sie unter Eigenschaften des Parameters wlm_json_configuration.

      Wichtig

      Wenn Sie einen Warteschlangennamen ändern, wird auch der QueueName-Dimensionswert der WLM-Warteschlangennamen-Metriken geändert (z. B. WLMQueueLength, WLMQueueWaitTime, WLMQueriesCompletedPerSecond, WLMQueryDuration, WLMRunningQueries usw.). Wenn Sie den Namen einer Warteschlange ändern, müssen Sie daher möglicherweise von Ihnen eingerichtete CloudWatch-Alarme ändern.

    • Um die Reihenfolge der Warteschlangen zu ändern, wählen Sie die Hoch- und Runter-Pfeilschaltflächen aus.

    • Um eine Warteschlange zu löschen, wählen Sie Delete (Löschen) in der Zeile der Warteschlange in der Tabelle aus.

  8. (Optional) Wählen Sie Defer dynamic changes until reboot (Dynamische Änderungen bis zum Neustart verschieben) aus, damit die Änderungen nach dem nächsten Neustart auf die Cluster angewendet werden.

    Anmerkung

    Einige Änderungen erfordern auch unabhängig von dieser Einstellung einen Neustart des Clusters. Weitere Informationen finden Sie unter Dynamische und statische WLM-Eigenschaften.

  9. Wählen Sie Save (Speichern) aus.

So modifizieren Sie Parameter in einer Parametergruppe:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

    Wählen Sie im Navigationsbereich Parameter Groups (Parametergruppen) aus.

  2. Wählen Sie auf der Seite Parameter Groups (Parametergruppen) in der Parametergruppenliste die Zeile der Parametergruppe aus, die Sie ändern möchten.

  3. Um andere Parameter als den WLM-Konfigurationsparameter zu bearbeiten, wählen Sie Edit Parameters (Parameter bearbeiten) aus.

    Die Registerkarte Parameters (Parameter) wird geöffnet. Hier können Sie die Parameter in der Parametergruppe aktualisieren. Sie können Werte für Parameter wie die folgenden aktualisieren:

    • auto_analyze

    • datestyle

    • enable_user_activity_logging

    • extra_float_digits

    • force_acm

    • max_concurrency_scaling_clusters

    • query_group

    • require_ssl

    • search_path

    • statement_timeout

    • use_fips_ssl

  4. Geben Sie im Feld Value (Wert), das dem Parameter entspricht, den Sie ändern möchten, einen neuen Wert ein. Weitere Informationen zu diesen Parametern finden Sie unter Amazon-Redshift-Parametergruppen.

  5. Wählen Sie Save Changes.

    Anmerkung

    Wenn Sie diese Parameter in einer Parametergruppe modifizieren, die bereits mit einem Cluster verbunden ist, starten Sie den Cluster neu, damit die Änderungen angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Neustart eines Clusters.

So modifizieren Sie die WLM-Konfiguration in einer Parametergruppe

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Workload management (Workload-Management) aus.

  3. Wählen Sie unter Parameter groups (Parametergruppen) die Parametergruppe aus, die Sie ändern möchten.

    Anmerkung

    Die Standard-Parametergruppe kann nicht modifiziert werden.

  4. Wählen Sie Edit (Bearbeiten) aus.

  5. (Optional) Wählen Sie Enable short query acceleration (Beschleunigen von kurzen Abfragen aktivieren) aus, um Short Query Acceleration (SQA) zu aktivieren.

    Wenn Sie SQA aktivieren, wird Maximum run time for short queries (1 to 20 seconds) (Maximale Laufzeit für kurze Abfragen (1 bis 20 Sekunden)) auf Dynamic (Dynamisch) festgelegt. Um die maximale Laufzeit auf einen festen Wert festzulegen, wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 20.

  6. Nehmen Sie eine der folgenden Aktionen vor, um die Warteschlangenkonfiguration zu modifizieren:

    • Wählen Sie Switch WLM mode (WLM-Modus wechseln) aus, um zwischen Auto WLM (Automatisches WLM) und Manual WLM (Manuelles WLM) zu wählen.

      Mit Auto WLM (Automatisches WLM) werden die Werte für Memory (Arbeitsspeicher) und Concurrency on main (Gleichzeitigkeit auf dem Haupt-Cluster) auf auto (Automatisch) gesetzt.

    • Um eine Warteschlange zu erstellen, wählen Sie Add Queue (Warteschlange hinzufügen) aus.

    • Wählen Sie zum Ändern des Parameters Max Concurrency Scaling clusters (Max. Nebenläufigkeitsskalierungs-Cluster) die Option Edit (Bearbeiten) neben dem derzeit angezeigten Wert aus.

    • Um eine Warteschlange zu modifizieren, ändern Sie Eigenschaftenwerte in der Tabelle. Je nach Warteschlangentyp können die folgenden Eigenschaften vorhanden sein:

      • Arbeitsspeicher (%)

      • Gleichzeitigkeit auf dem Haupt-Cluster

      • Der Nebenläufigkeitsskalierungsmodus kann aus oder auf automatisch gestellt sein.

      • Timeout (ms)

      • Benutzergruppen

      • Abfragegruppen

    • Um die Reihenfolge der Warteschlangen zu ändern, wählen Sie die Pfeilschaltflächen Up (Nach oben) und Down (Nach unten) in der Tabelle aus.

    • Um eine Warteschlange zu löschen, wählen Sie Delete (Löschen) in der Zeile der Warteschlange in der Tabelle aus.

  7. (Optional) Wählen Sie Defer dynamic changes until reboot (Dynamische Änderungen bis zum Neustart verschieben) aus, damit die Änderungen nach dem nächsten Neustart auf die Cluster angewendet werden.

    Anmerkung

    Einige Änderungen erfordern auch unabhängig von dieser Einstellung einen Neustart des Clusters. Weitere Informationen finden Sie unter Dynamische und statische WLM-Eigenschaften.

  8. Wählen Sie Save (Speichern) aus.

Erstellen oder Modifizieren einer Abfrageüberwachungsregel mit der Konsole

Sie können die Amazon-Redshift-Konsole verwenden, um WLM-Abfrageüberwachungsregeln zu erstellen und zu ändern. Abfrageüberwachungsregeln sind Teil des WLM-Konfigurationsparameters für eine Parametergruppe. Wenn Sie eine Abfrageüberwachungsregel (Query Monitoring Rule, QMR) ändern, erfolgt die Änderung automatisch, ohne dass der Cluster geändert werden muss. Weitere Informationen finden Sie unter WLM-Abfrageüberwachungsregeln.

Wenn Sie eine Regel erstellen, definieren Sie den Namen der Regel, ein oder mehrere Prädikate und eine Aktion.

Wenn Sie eine WLM-Konfiguration speichern, die eine Regel enthält, können Sie den JSON-Code für die Regeldefinition als JSON-Teil für den WLM-Konfigurationsparameter anzeigen.

Anmerkung

Für Amazon Redshift ist eine neue Konsole verfügbar. Wählen Sie je nach verwendeter Konsole eine der Anweisungen New console (Neue Konsole) oder Original console (Ursprüngliche Konsole) aus. Standardmäßig wird die Anweisung New Console (Neue Konsole) geöffnet.

So erstellen Sie eine Abfrageüberwachungsregel:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsmenü CONFIG und dann Workload management (Workload-Management) aus, um die Seite Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  3. Wählen Sie die Parametergruppe aus, die Sie ändern möchten, um die Detailseite mit Registerkarten für Parameters (Parameter) und Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  4. Wählen Sie die Registerkarte Workload management (Workload-Management) aus und wählen Sie Edit workload queues (Workload-Warteschlangen bearbeiten) aus, um die WLM-Konfiguration zu bearbeiten,

  5. Fügen Sie eine neue Regel hinzu (entweder mit Hilfe einer vordefinierten Vorlage oder von Grund auf neu).

    Um eine vordefinierte Vorlage zu verwenden, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Wählen Sie Add rule from template (Regel aus Vorlage hinzufügen) in der Gruppe Query monitoring rules (Überwachungsregeln abfragen) aus. Die Liste der Regelvorlagen wird angezeigt.

    2. Wählen Sie eine oder mehrere Regelvorlagen. Wenn Sie Save (Speichern) auswählen, erstellt WLM eine Regel für jede ausgewählte Vorlage.

    3. Geben Sie Werte für die Regel ein oder bestätigen Sie diese, einschließlich Rule name (Regelname), Predicates (Prädikate) und Actions (Aktionen).

    4. Wählen Sie Save aus.

    Um eine neue Regel von Grund auf neu hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Um weitere Prädikate hinzuzufügen, wählen Sie Add predicate (Prädikat hinzufügen) aus. Sie können bis zu drei Prädikate für jede Regel haben. Wenn alle Prädikate erfüllt sind, löst WLM die zugehörige Aktion aus.

    2. Wählen Sie eine Action (Aktion) aus. Zu jeder Regel gehört eine Aktion.

    3. Wählen Sie Save aus.

Amazon Redshift generiert Ihren WLM-Konfigurationsparameter im JSON-Format und zeigt ihn im Bereich JSON an.

So erstellen Sie eine Abfrageüberwachungsregel:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Workload management (Workload-Management) aus.

  3. Wählen Sie unter Parameter groups (Parametergruppen) die Parametergruppe aus, die Sie ändern möchten.

    Anmerkung

    Die Standard-Parametergruppe kann nicht modifiziert werden.

  4. Um die WLM-Konfiguration (zum Hinzufügen einer Regel) zu bearbeiten, wählen Sie Edit (Bearbeiten) aus.

  5. Um eine neue Regel anhand einer vordefinierten Vorlage zu erstellen, wählen Sie in der Gruppe Rules for Queue 1 (Regeln für Warteschlange 1) die Option Add Rule from Templates (Regel aus Vorlagen hinzufügen) aus. Das Dialogfeld Rule Templates (Regelvorlagen) wird angezeigt, wie im folgenden Screenshot gezeigt.

  6. Wählen Sie eine oder mehrere Regelvorlagen. WLM erstellt eine Regel für jede ausgewählte Vorlage. Wählen Sie für dieses Beispiel Long running query with high I/O skew (Über lange Zeit ausgeführte Abfrage mit hoher I/O-Verzerrung) und dann Select (Auswählen) aus.

    Eine neue Regel mit zwei Parametern wird angezeigt, vgl. das folgende Bildschirmfoto.

  7. Geben Sie einen Wert für Rule name (Regelname) ein. Der Name kann aus bis zu 32 alphanumerischen Zeichen bestehen und darf keine Leerzeichen oder Anführungszeichen enthalten. Geben Sie für dieses Beispiel ei HighIOskew.

  8. (Optional) Ändern Sie die Regeleigenschaften.

  9. Wählen Sie einen Wert für Action (Aktion) aus. Zu jeder Regel gehört eine Aktion. Wählen Sie für dieses Beispiel au Hop. „Hop“ beendet die Anfrage, und WLM leitet die Abfrage zur nächsten übereinstimmenden Warteschlange weiter, wenn eine solche verfügbar ist.

  10. Wählen Sie Save aus.

  11. Um die Regeln für eine Warteschlange zu ändern, wählen Sie Edit (Bearbeiten) aus.

  12. Zum Hinzufügen einer völlig neuen Regel wählen Sie Add Custom Rule (Benutzerdefinierte Regel hinzufügen) aus. Sie können maximal fünf Regeln pro Warteschlange und insgesamt acht Regeln für alle Warteschlangen haben.

  13. Geben Sie einen Rule name (Regelname) ein, z. B. NestedLoop.

  14. Definieren Sie einen Predicate (Prädikat)-Wert. Wählen Sie einen Namen für das Prädikat, einen Operator und einen Wert. Wählen Sie für dieses Beispiel au Nested loop join count (rows). Lassen Sie den Operator „Größer als“ (>) unverändert und geben Sie als Wert 1000 ein. Das folgende Bildschirmfoto zeigt die neue Regel mit einem Prädikat.

  15. Um weitere Prädikate hinzuzufügen, wählen Sie das „Hinzufügen“-Symbol rechts von den Prädikaten. Sie können bis zu drei Prädikate pro Regel haben. Wenn alle Prädikate erfüllt sind, löst WLM die zugehörige Aktion aus.

  16. Wählen Sie eine Action (Aktion) aus. Zu jeder Regel gehört eine Aktion. Akzeptieren Sie für dieses Beispiel die Standardaktion, Log. Die Protokollaktion schreibt einen Datensatz in die Systemtabelle STL_WLM_RULE_ACTION und lässt die Abfrage weiter in der Warteschlange ausführen.

  17. Wählen Sie Done Editing (Bearbeiten abgeschlossen). Die Warteschlangendetails werden ausgeblendet.

  18. Wählen Sie Save aus.

Amazon Redshift generiert Ihren WLM-Konfigurationsparameter im JSON-Format und zeigt den JSON-Code in einem Fenster im unteren Bildschirmbereich an, wie im folgenden Screenshot gezeigt.

Löschen einer Parametergruppe

Sie können eine Parametergruppe löschen, wenn Sie sie nicht mehr benötigen und sie nicht mit einem Cluster verbunden ist. Sie können nur benutzerdefinierte Parametergruppen löschen.

Anmerkung

Für Amazon Redshift ist eine neue Konsole verfügbar. Wählen Sie je nach verwendeter Konsole eine der Anweisungen New console (Neue Konsole) oder Original console (Ursprüngliche Konsole) aus. Standardmäßig wird die Anweisung New Console (Neue Konsole) geöffnet.

So löschen Sie eine Parametergruppe:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsmenü CONFIG und dann Workload management (Workload-Management) aus, um die Seite Workload management (Workload-Management) anzuzeigen.

  3. Wählen Sie unter Parameter groups (Parametergruppen) die Parametergruppe aus, die Sie ändern möchten.

    Anmerkung

    Die Standard-Parametergruppe kann nicht gelöscht werden.

  4. Wählen Sie Delete (Löschen) aus und bestätigen Sie, dass Sie die Parametergruppe löschen möchten.

So löschen Sie eine Parametergruppe:

So löschen Sie eine Parametergruppe:

  1. Melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon-Redshift-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/redshift/.

  2. Wählen Sie im Navigationsbereich Parameter Groups (Parametergruppen) aus.

  3. Wählen Sie die Zeile der Parametergruppe aus, die Sie löschen möchten, und wählen Sie dann Delete (Löschen) aus.

    Anmerkung

    Die Standard-Parametergruppe kann nicht gelöscht werden.

  4. Wählen Sie im Dialogfeld Delete Cluster Parameter Groups (Clusterparametergruppen löschen) die Option Continue (Weiter) aus.

Zuordnung einer Parametergruppe zu einem Cluster

Wenn Sie einen Cluster starten, müssen Sie ihn mit einer Parametergruppe verbinden. Wenn Sie die Parametergruppe später ändern möchten, können Sie den Cluster modifizieren und eine andere Parametergruppe auswählen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Erstellen eines Clusters über „Launch cluster (Cluster starten)“ und So modifizieren Sie einen Cluster:.