Amazon Elastic Compute Cloud
Benutzerhandbuch für Linux-Instances

Instance-Metadaten und Benutzerdaten

Instance-Metadaten sind Daten über eine Instance, mit denen Sie die ausgeführte Instance konfigurieren und verwalten können. Instance-Metadaten werden in vier Kategorien unterteilt. Weitere Informationen finden Sie unter Instance-Metadatenkategorien.

Wichtig

Obwohl der Zugriff auf Instance-Metadaten und Benutzerdaten immer nur aus der jeweiligen Instance möglich ist, werden die Daten nicht durch kryptografische Methoden geschützt. Alle Personen, die auf die Instance zugreifen können, können auch ihre Metadaten anzeigen. Daher sollten Sie geeignete Maßnahmen ergreifen, um sensible Daten (wie langlebige Verschlüsselungsschlüssel) zu schützen. Sie sollten vertrauliche Daten wie Passwörter und Benutzerdaten niemals speichern.

Sie können Instance-Metadaten auch verwenden, um auf Benutzerdaten zuzugreifen, die Sie beim Start Ihrer Instance angegeben haben. So können Sie z. B. Parameter für die Konfiguration der Instance angeben oder ein einfaches Skript anhängen. Außerdem können Sie mit diesen Daten allgemeinere AMIs erstellen und diese durch beim Start bereitgestellte Konfigurationsdateien ändern. Wenn Sie z. B. Webserver für verschiedene kleine Unternehmen betreiben möchten, können diese dasselbe AMI verwenden und ihre Inhalte beim Start aus dem Amazon S3-Bucket abrufen, den Sie jeweils in den Benutzerdaten angeben. Sie können jederzeit einen neuen Kunden hinzufügen, indem Sie einen Bucket erstellen, die Inhalte des Kunden hinzufügen und Ihr AMI starten. Wenn Sie mehr als eine Instance gleichzeitig starten, sind die Benutzerdaten für alle Instances in dieser Reservierung verfügbar.

EC2-Instances können außerdem dynamische Daten enthalten, z. B. ein Instance-Identitätsdokument, das beim Start der Instance generiert wird. Weitere Informationen finden Sie unter Kategorien von dynamischen Daten.

Abrufen von Instance-Metadaten

Da Ihre Instance-Metadaten innerhalb der ausgeführten Instance verfügbar sind, müssen Sie nicht die Amazon EC2-Konsole oder das AWS CLI verwenden. Dies kann sehr hilfreich sein, wenn Sie ein Skript schreiben möchten, das in der Instance ausgeführt werden soll. So können Sie z. B. über die Instance-Metadaten auf die lokale IP-Adresse Ihrer Instance zugreifen, um die Verbindung zu einer externen Anwendung zu verwalten.

Sie können alle Kategorien von Instance-Metadaten in einer ausgeführten Instance anzeigen, indem Sie den folgenden URI verwenden:

http://169.254.169.254/latest/meta-data/

Die IP-Adresse 169.254.169.254 ist eine lokale Adresse (Link-local address) und nur von der Instance aus gültig. Weitere Informationen finden Sie unter Link-local address in Wikipedia.

Beachten Sie, dass für HTTP-Anfragen für den Abruf von Instance-Metadaten und Benutzerdaten keine Gebühren berechnet werden.

Sie können ein Tool wie cURL oder den Befehl GET verwenden, wenn dieser von der Instance unterstützt wird:

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/
[ec2-user ~]$ GET http://169.254.169.254/latest/meta-data/

Außerdem können Sie das Instance-Metadaten-Abfragetool herunterladen; damit können sie die Instance-Metadaten abrufen, ohne die vollständigen URIs oder Kategorienamen eingeben zu müssen.

Alle Instance-Metadaten werden als Text zurückgegeben (Content-Type text/plain). Eine Anfrage für eine spezifische Metadatenressource gibt den entsprechenden Wert oder einen HTTP-Fehlercode 404 - Not Found zurück, wenn die Ressource nicht verfügbar ist.

Eine Anfrage für eine allgemeine Metadatenressource (der URI endet auf „/”) gibt eine Liste der verfügbaren Ressourcen oder einen HTTP-Fehlercode 404 - Not Found zurück, wenn keine entsprechenden Ressourcen vorhanden sind. Die Listenelemente stehen jeweils in einer eigenen Zeile, d. h. sie sind durch Zeilenvorschübe (ASCII 10) getrennt.

Beispiele für das Abrufen von Instance-Metadaten

In diesem Beispiel werden die verfügbaren Versionen der Instance-Metadaten abgerufen. Diese Versionen müssen nicht unbedingt der jeweiligen Amazon EC2-API-Version entsprechen. Es stehen frühere Versionen zur Verfügung, für den Fall dass Skripte angewendet werden, die auf den Strukturen und Daten dieser früheren Versionen aufbauen.

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/ 1.0 2007-01-19 2007-03-01 2007-08-29 2007-10-10 2007-12-15 2008-02-01 2008-09-01 2009-04-04 2011-01-01 2011-05-01 2012-01-12 2014-02-25 2014-11-05 2015-10-20 2016-04-19 2016-06-30 2016-09-02 latest

In diesem Beispiel werden die Metadaten-Elemente der obersten Ebene abgerufen. Weitere Informationen finden Sie unter Instance-Metadatenkategorien.

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/ ami-id ami-launch-index ami-manifest-path block-device-mapping/ events/ hostname iam/ instance-action instance-id instance-type local-hostname local-ipv4 mac metrics/ network/ placement/ profile public-hostname public-ipv4 public-keys/ reservation-id security-groups services/

In diesen Beispielen werden die Werte einiger Metadaten-Elementen aus dem letzten Beispiel abgerufen.

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/ami-id ami-0abcdef1234567890
[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/reservation-id r-0efghijk987654321
[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/local-hostname ip-10-251-50-12.ec2.internal
[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/public-hostname ec2-203-0-113-25.compute-1.amazonaws.com

In diesem Beispiel wird die Liste der verfügbaren öffentlichen Schlüssel abgerufen.

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/public-keys/ 0=my-public-key

In diesem Beispiel werden die Formate abgerufen, in denen der öffentliche Schlüssel 0 verfügbar ist.

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/public-keys/0/ openssh-key

In diesem Beispiel wird der öffentliche Schlüssel 0 abgerufen (im Format für OpenSSH-Schlüssel).

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/public-keys/0/openssh-key ssh-rsa MIICiTCCAfICCQD6m7oRw0uXOjANBgkqhkiG9w0BAQUFADCBiDELMAkGA1UEBhMC VVMxCzAJBgNVBAgTAldBMRAwDgYDVQQHEwdTZWF0dGxlMQ8wDQYDVQQKEwZBbWF6 b24xFDASBgNVBAsTC0lBTSBDb25zb2xlMRIwEAYDVQQDEwlUZXN0Q2lsYWMxHzAd BgkqhkiG9w0BCQEWEG5vb25lQGFtYXpvbi5jb20wHhcNMTEwNDI1MjA0NTIxWhcN MTIwNDI0MjA0NTIxWjCBiDELMAkGA1UEBhMCVVMxCzAJBgNVBAgTAldBMRAwDgYD VQQHEwdTZWF0dGxlMQ8wDQYDVQQKEwZBbWF6b24xFDASBgNVBAsTC0lBTSBDb25z b2xlMRIwEAYDVQQDEwlUZXN0Q2lsYWMxHzAdBgkqhkiG9w0BCQEWEG5vb25lQGFt YXpvbi5jb20wgZ8wDQYJKoZIhvcNAQEBBQADgY0AMIGJAoGBAMaK0dn+a4GmWIWJ 21uUSfwfEvySWtC2XADZ4nB+BLYgVIk60CpiwsZ3G93vUEIO3IyNoH/f0wYK8m9T rDHudUZg3qX4waLG5M43q7Wgc/MbQITxOUSQv7c7ugFFDzQGBzZswY6786m86gpE Ibb3OhjZnzcvQAaRHhdlQWIMm2nrAgMBAAEwDQYJKoZIhvcNAQEFBQADgYEAtCu4 nUhVVxYUntneD9+h8Mg9q6q+auNKyExzyLwaxlAoo7TJHidbtS4J5iNmZgXL0Fkb FFBjvSfpJIlJ00zbhNYS5f6GuoEDmFJl0ZxBHjJnyp378OD8uTs7fLvjx79LjSTb NYiytVbZPQUQ5Yaxu2jXnimvw3rrszlaEXAMPLE my-public-key

In diesem Beispiel wird eine Subnetz-ID für eine Instance vergeben.

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/network/interfaces/macs/02:29:96:8f:6a:2d/subnet-id subnet-be9b61d7

Drosselung

Wir drosseln die Abfragen an den Instance-Metadatenservice pro Instance und begrenzen die Anzahl gleichzeitiger Verbindungen von einer Instance zum Instance-Metadatenservice.

Wenn Sie den Instance-Metadatenservice verwenden, um AWS-Sicherheitsanmeldeinformationen abzurufen, vermeiden Sie es, die Anmeldeinformationen bei jeder Transaktion bzw. von einer großen Anzahl von Threads oder Prozessen gleichzeitig abzufragen; dies kann zu einer Drosselung führen. Wir empfehlen stattdessen, die Anmeldeinformationen im Cache zu speichern, bis sie sich ihrer Ablaufzeit nähern.

Wenn Ihr Zugriff auf den Instance-Metadatenservice gedrosselt wird, führen Sie eine erneute Abfrage unter Verwendung eines exponentiellen Backoffs durch.

Arbeiten mit Instance-Benutzerdaten

Beachten Sie bei der Arbeit mit Instance-Benutzerdaten Folgendes:

  • Benutzerdaten müssen mit Base64 codiert werden. Die Amazon EC2-Konsole kann die Base64-Codierung für Sie durchführen oder Base64-codierte Eingaben verarbeiten.

  • Benutzerdaten sind auf 16 KB an Rohdaten, bevor diese base64-codiert werden, begrenzt. Die Länge einer Zeichenfolge n nach base64-Codierung ist ceil(n/3)*4.

  • Benutzerdaten müssen base64-decodiert werden, wenn Sie sie abrufen. Die Daten werden automatisch für Sie decodiert, wenn Sie sie mithilfe der Instance-Metadaten oder der Konsole abrufen.

  • Benutzerdaten werden als Opaque-Daten behandelt: Was Sie eingeben, wird auch ausgegeben. Die Interpretation der Daten ist Aufgabe der Instance.

  • Wenn Sie eine Instance anhalten, ihre Benutzerdaten ändern und die Instance wieder starten, werden die aktualisierten Benutzerdaten nicht ausgeführt, wenn Sie die Instance starten.

Angabe von Instance-Benutzerdaten beim Start

Sie können Benutzerdaten angeben, wenn Sie eine Instance starten. Weitere Informationen finden Sie unter Starten einer Instance mit dem Startassistenten für Instances und Ausführen von Befehlen auf Linux-Instances beim Start.

Ändern von Instance-Benutzerdaten

Sie können Benutzerdaten für eine Instance im angehaltenen Status ändern, wenn das Root-Volume ein EBS-Volume ist. Weitere Informationen finden Sie unter Anzeigen und Aktualisieren der Instance-Benutzerdaten.

Instance-Benutzerdaten abrufen

Sie können Benutzerdaten in einer ausgeführten Instance mit dem folgenden URI abrufen:

http://169.254.169.254/latest/user-data

Eine Anfrage für Benutzerdaten geben die Daten unverändert zurück (Content-Type application/octet-stream).

In diesem Beispiel werden durch Kommas getrennte Benutzerdaten ausgegeben:

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/user-data 1234,john,reboot,true | 4512,richard, | 173,,,

Dieses Beispiel gibt Benutzerdaten zurück, die als Skript bereitgestellt wurden:

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/user-data #!/bin/bash yum update -y service httpd start chkconfig httpd on

Weitere Informationen darüber, wie Sie Benutzerdaten für eine Instance von Ihrem eigenen Computer abrufen, finden Sie unter Benutzerdaten und die AWS CLI

Abrufen von dynamischen Daten

Sie können dynamische Daten in einer ausgeführten Instance mit dem folgenden URI abrufen:

http://169.254.169.254/latest/dynamic/

Dieses Beispiel zeigt, wie Sie die Instance-Identitätskategorien der obersten Ebene abrufen:

[ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/dynamic/instance-identity/ rsa2048 pkcs7 document signature dsa2048

Weitere Informationen zu dynamischen Daten und Beispiele dafür, wie sie abgerufen werden können, finden Sie unter Instance-Identitätsdokumente.

Beispiel: AMI-Startindexwert

In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie Ihre Instances mit Benutzerdaten und mit Instance-Metadaten konfigurieren können.

Alice möchte vier Instances ihrer bevorzugten Datenbank-AMI starten; die erste soll dabei als Master-Instance fungieren, die übrigen drei als Replikate. Beim Start der Instances möchte Sie Benutzerdaten für die Replikationsstrategien der einzelnen Replikate hinzufügen. Sie weiß, dass diese Daten in allen vier Instances verwendet werden, d. h. sie muss die Benutzerdaten so strukturieren, dass jede Instance erkennt, welcher Teile für sie gedacht ist. Dies kann mithilfe des Instance-Metadatenwerts ami-launch-index erreicht werden; dieser ist für jede Instance eindeutig.

Das sind die Benutzerdaten, die Alice erstellt hat:

replicate-every=1min | replicate-every=5min | replicate-every=10min

Die Daten unter replicate-every=1min definieren die Konfiguration für das erste Replikat, replicate-every=5min definiert die Konfiguration für die zweite Replikat, usw. Alice beschließt, diese Daten als ASCII-Zeichenfolge bereitzustellen; die Daten für die einzelnen Instances werden dabei durch ein Pipe-Symbol (|) voneinander getrennt.

Alice startet die vier Instances mit dem Befehl run-instances und gibt dabei die Benutzerdaten an:

aws ec2 run-instances --image-id ami-0abcdef1234567890 --count 4 --instance-type t2.micro --user-data "replicate-every=1min | replicate-every=5min | replicate-every=10min"

Nach dem Start sind in jeder Instance eine Kopie der Benutzerdaten und die folgenden Metadaten vorhanden:

  • AMI id: ami-0abcdef1234567890

  • Reservation ID: r-1234567890abcabc0

  • Public keys: none

  • Security group name: default

  • Instance type: t2.micro

Für jede Instance sind aber auch bestimmte Metadaten vorhanden, die sich von denen der anderen unterscheiden.

Instance 1

Metadaten Value
instance-id i-1234567890abcdef0
ami-launch-index 0
public-hostname ec2-203-0-113-25.compute-1.amazonaws.com
public-ipv4 67.202.51.223
local-hostname ip-10-251-50-12.ec2.internal
local-ipv4 10.251.50.35

Instance 2

Metadaten Value
instance-id i-0598c7d356eba48d7
ami-launch-index 1
public-hostname ec2-67-202-51-224.compute-1.amazonaws.com
public-ipv4 67.202.51.224
local-hostname ip-10-251-50-36.ec2.internal
local-ipv4 10.251.50.36

Instance 3

Metadata Value
instance-id i-0ee992212549ce0e7
ami-launch-index 2
public-hostname ec2-67-202-51-225.compute-1.amazonaws.com
public-ipv4 67.202.51.225
local-hostname ip-10-251-50-37.ec2.internal
local-ipv4 10.251.50.37

Instance 4

Metadaten Value
instance-id i-1234567890abcdef0
ami-launch-index 3
public-hostname ec2-67-202-51-226.compute-1.amazonaws.com
public-ipv4 67.202.51.226
local-hostname ip-10-251-50-38.ec2.internal
local-ipv4 10.251.50.38

Alice mit dem Wert unter ami-launch-index bestimmen, welcher Teil der Benutzerdaten für eine bestimmte Instance anzuwenden ist.

  1. Sie stellt eine Verbindung mit einer der Instances her und ruft den ami-launch-index-Wert für diese Instance ab, um sicherzustellen, dass es sich um ein Replikat handelt:

    [ec2-user ~]$ curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/ami-launch-index 2
  2. Sie speichert den ami-launch-index-Wert in einer Variablen:

    [ec2-user ~]$ ami_launch_index=`curl http://169.254.169.254/latest/meta-data/ami-launch-index`
  3. Sie speichert die Benutzerdaten in einer Variablen:

    [ec2-user ~]$ user_data=`curl http://169.254.169.254/latest/user-data/`
  4. Zuletzt extrahiert Alice mit dem Befehl cut den Teil der Benutzerdaten, der für diese Instance anzuwenden ist:

    [ec2-user ~]$ echo $user_data | cut -d"|" -f"$ami_launch_index" replicate-every=5min

Instance-Metadatenkategorien

In der folgenden Tabelle werden die Kategorien von Instance-Metadaten aufgeführt.

Wichtig

Die rot formatierten Namen der Kategorien stellen Platzhalter für Daten dar, die für eine Instance eindeutig sind; mac steht z. B. für die MAC-Adresse der Netzwerkschnittstelle. Sie müssen die Platzhalter durch die tatsächlichen Werte ersetzen.

Daten Beschreibung Eingeführt in Version
ami-id Die für den Start der Instance verwendete AMI-ID 1,0
ami-launch-index Wenn Sie mehr als eine Instance gleichzeitig gestartet haben, zeigt dieser Wert die Reihenfolge an, in der die Instance gestartet wurde. Der Wert für die zuerst gestartete Instance ist 0. 1,0
ami-manifest-path Der Pfad zu der AMI-Manifestdatei in Amazon S3. Wenn Sie für den Start der Instance ein Amazon EBS-Backed AMI verwendet haben, wird unknown als Ergebnis ausgegeben. 1,0
ancestor-ami-ids Die AMI-IDs aller Instances, die für die Erstellung dieses AMIs gebündelt wurden. Dieser Wert ist nur vorhanden, wenn die AMI-Manifestdatei einen ancestor-amis-Schlüssel enthalten hat. 2007-10-10
block-device-mapping/ami Das virtuelle Gerät, auf dem sich das Root- bzw. Boot-Dateisystem befindet 2007-12-15
block-device-mapping/ebsN Die virtuellen Geräte, die mit Amazon EBS-Volumes verknüpft sind (falls vorhanden). Amazon EBS-Volumes sind nur in Metadaten enthalten, wenn Sie beim Start der Instance – oder als die Instance zuletzt fortgesetzt wurde – vorhanden waren. N zeigt dabei den Index für das Amazon EBS-Volume an (z. B. ebs1 oder ebs2). 2007-12-15
block-device-mapping/ephemeralN Die virtuellen Geräte, die mit Nicht-NVMe-Instances-Speichervolumes verbunden sind, falls vorhanden. Das N zeigt dabei den Index für jedes flüchtige Geräte an. 2007-12-15
block-device-mapping/root Die virtuellen Geräte oder Partitionen, die mit den Root-Geräten verknüpft sind; oder Partitionen auf dem virtuellen Gerät, auf dem das Root-Dateisystem (/ oder C:) mit der vorliegenden Instance verknüpft ist 2007-12-15
block-device-mapping/swap Die virtuellen Geräte, die mit swap verknüpft sind. Nicht immer vorhanden. 2007-12-15
elastic-gpus/associations/elastic-gpu-id Wenn eine Elastische GPU an die Instance angehängt ist, ist eine JSON-Zeichenkette mit Informationen über die Elastische GPU, einschließlich ihrer ID und Verbindungsinformationen enthalten. 30.11.2016
events/maintenance/history Enthält eine JSON-Zeichenfolge mit Informationen zu den Ereignissen, wenn es abgeschlossene oder abgebrochene Wartungsereignisse für die Instance gibt. Weitere Informationen finden Sie unter So zeigen Sie den Ereignisverlauf für abgeschlossene oder abgebrochene Ereignisse an. 2018-08-17
events/maintenance/scheduled Enthält eine JSON-Zeichenfolge mit Informationen zu den Ereignissen, wenn es aktive Wartungsereignisse für die Instance gibt. Weitere Informationen finden Sie unter Anzeigen von geplanten Ereignissen. 2018-08-17
hostname Der private IPv4-DNS-Hostname der Instance. Wenn mehrere Netzwerkschnittstellen vorhanden sind, bezieht sich dieser Wert auf das Gerät eth0 (das Gerät mit der Gerätenummer 0). 1,0
iam/info Wenn eine IAM-Rolle mit der Instance verknüpft ist, enthält dieser Wert Informationen darüber, wann das Instance-Profil zuletzt aktualisiert wurde: LastUpdated, InstanceProfileArn und InstanceProfileId. Andernfalls nicht vorhanden. 2012-01-12
iam/security-credentials/role-name Wenn eine IAM-Rolle mit der Instance verknüpft ist, steht role-name für den Namen der Rolle; außerdem enthält role-name die temporären Sicherheitsanmeldeinformationen für die Rolle (weitere Informationen finden Sie unter Abrufen von Sicherheitsanmeldeinformationen aus Instance-Metadaten). Andernfalls nicht vorhanden. 2012-01-12
identity-credentials/ec2/info [Nur zur internen Verwendung] Informationen über die von AWS zur Identifizierung einer Instance gegenüber der restlichen Amazon EC2-Infrastruktur verwendeten Anmeldeinformationen. 2018-05-23
identity-credentials/ec2/security-credentials/ec2-instance [Nur zur internen Verwendung] Die von AWS zur Identifizierung einer Instance gegenüber der restlichen Amazon EC2-Infrastruktur verwendeten Anmeldeinformationen. 2018-05-23
instance-action Weist die Instance an, zur Vorbereitung einer Bündelung einen Neustart durchzuführen. Zulässige Werte: none | shutdown | bundle-pending. 2008-09-01
instance-id Die ID dieser Instance 1,0
instance-type Der Typ der Instance. Weitere Informationen finden Sie unter Instance-Typen. 2007-08-29
kernel-id Die ID des mit dieser Instance gestarteten Kernels (falls zutreffend) 2008-02-01
local-hostname Der private IPv4-DNS-Hostname der Instance. Wenn mehrere Netzwerkschnittstellen vorhanden sind, bezieht sich dieser Wert auf das Gerät eth0 (das Gerät mit der Gerätenummer 0). 2007-01-19
local-ipv4 Die private IPv4-Adresse der Instance. Wenn mehrere Netzwerkschnittstellen vorhanden sind, bezieht sich dieser Wert auf das Gerät eth0 (das Gerät mit der Gerätenummer 0). 1,0
mac Die Media Access Control-Adresse (MAC) der Instance. Wenn mehrere Netzwerkschnittstellen vorhanden sind, bezieht sich dieser Wert auf das Gerät eth0 (das Gerät mit der Gerätenummer 0). 2011-01-01
metrics/vhostmd Veraltet. 2011-05-01
network/interfaces/macs/mac/device-number Die eindeutige Gerätenummer, die mit dieser Schnittstelle verknüpft ist. Die Gerätenummer entspricht dem Gerätenamen; device-number 2 steht z. B. für das Gerät eth2. Diese Kategorie entspricht den Feldern DeviceIndex und device-index, die von der Amazon EC2-API und den EC2-Befehlen für AWS CLI verwendet werden. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/interface-id Die ID der Netzwerkschnittstelle. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/ipv4-associations/public-ip Die privaten IPv4-Adressen, die mit jeder öffentlichen IP-Adresse verknüpft und dieser Netzwerkschnittstelle zugewiesen sind. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/ipv6s Die IPv6-Adressen, die mit der Netzwerkschnittstelle verknüpft sind. Wird nur für Instances ausgegeben, die in einer VPC gestartet wurden. 2016-06-30
network/interfaces/macs/mac/local-hostname Der lokale Hostname der Schnittstelle 2011-01-01
network/interfaces/macs/mac/local-ipv4s Die privaten IPv4-Adressen, die mit der Netzwerkschnittstelle verknüpft sind 2011-01-01
network/interfaces/macs/mac/mac Die MAC-Adresse der Instance 2011-01-01
network/interfaces/macs/mac/owner-id Die ID des Eigentümers der Netzwerkschnittstelle. In Umgebungen mit mehreren Schnittstellen kann eine Schnittstelle von einem Drittanbieter wie Elastic Load Balancing zugewiesen werden. Der Datenverkehr auf einer Schnittstelle wird immer dem Eigentümer der Schnittstelle in Rechnung gestellt. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/public-hostname Der öffentliche DNS-Name (IPv4) der Schnittstelle. Diese Kategorie wird nur ausgegeben, wenn das Attribut enableDnsHostnames auf true gesetzt ist. Weitere Informationen finden Sie unter Using DNS with Your VPC. 2011-01-01
network/interfaces/macs/mac/public-ipv4s Die öffentliche IP-Adresse oder Elastic IP-Adressen, die mit der Schnittstelle verknüpft sind. Es können mehrere IPv4-Adressen zu einer Instance gehören. 2011-01-01
network/interfaces/macs/mac/security-groups Sicherheitsgruppen, zu denen die Netzwerkschnittstelle gehört. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/security-group-ids Die IDs der Sicherheitsgruppen, zu denen die Netzwerkschnittstelle gehört. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/subnet-id Die ID für das Subnetz, in der sich die Schnittstelle befindet. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/subnet-ipv4-cidr-block Der IPv4-CIDR-Block für das Subnetz, in der sich die Schnittstelle befindet. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/subnet-ipv6-cidr-blocks Der IPv6-CIDR-Block für das Subnetz, in der sich die Schnittstelle befindet. 2016-06-30
network/interfaces/macs/mac/vpc-id Die ID für die VPC, in der sich die Schnittstelle befindet. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/vpc-ipv4-cidr-block Der primäre IPv4 CIDR-Block der VPC. 01.01.2011
network/interfaces/macs/mac/vpc-ipv4-cidr-blocks Die IPv4 CIDR-Blöcke für die VPC 2016-06-30
network/interfaces/macs/mac/vpc-ipv6-cidr-blocks Der IPv6-CIDR-Block für die VPC, in der sich die Schnittstelle befindet. 2016-06-30
placement/availability-zone Die Availability Zone, in der die Instance gestartet wurde 2008-02-01
product-codes Mit der Instance verknüpfte Marketplace-Produkt-Codes (falls zutreffend). 2007-03-01
public-hostname Der öffentliche DNS-Name der Instance. Diese Kategorie wird nur ausgegeben, wenn das Attribut enableDnsHostnames auf true gesetzt ist. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung von DNS in Ihrer VPC im Amazon VPC Benutzerhandbuch. 2007-01-19
public-ipv4 Die öffentliche IPv4-Adresse. Wenn eine Elastic IP-Adresse mit der Instance verknüpft ist, ist der zurückgegebene Wert die Elastic IP-Adresse. 2007-01-19
public-keys/0/openssh-key Der öffentliche Schlüssel. Nur verfügbar wenn beim Start angegeben. 1,0
ramdisk-id Die ID des RAM-Datenträgers, der beim Start angegeben wurde (falls zutreffend) 2007-10-10
reservation-id Die ID der Reservierung 1,0
security-groups

Die Namen der Sicherheitsgruppen für die Instance.

Nach dem Start können Sie die Sicherheitsgruppen von Instances ändern. Diese Änderungen werden hier sowie unter network/interfaces/macs/mac/security-groups angezeigt.

1,0
services/domain

Die Domäne für AWS-Ressourcen für die Region.

2014-02-25
services/partition

Die Partition, in der sich die Ressource befindet. Für AWS-Standardregionen lautet die Partition aws. Wenn Sie Ressourcen in anderen Partitionen haben, lautet die Partition aws-partitionname. Die Partition für Ressourcen in der Region China (Beijing) ist z. B. aws-cn.

2015-10-20
spot/instance-action

Die Aktion (in den Ruhezustand versetzen, anhalten oder beenden) sowie den ungefähren Zeitpunkt in UTC, an dem die Aktion ausgeführt wird. Dieses Element ist nur vorhanden, wenn die Spot-Instance für das Versetzen in den Ruhezustand, das Anhalten oder das Beenden markiert wurde. Weitere Informationen finden Sie unter instance-action.

15.11.2016
spot/termination-time

Die ungefähre Zeit in UTC, zu der das Betriebssystem für Ihre Spot-Instance das Signal für die Beendigung empfängt. Dieses Element ist nur vorhanden und enthält einen Zeitwert (z. B. 2015-01-05T18:02:00Z), wenn die Spot-Instance von Amazon EC2 für die Beendigung markiert wurde. Das Element für den Beendigungszeitpunkt enthält keinen Wert, wenn Sie die Spot-Instance selbst beenden. Weitere Informationen finden Sie unter termination-time.

2014-11-05

Kategorien von dynamischen Daten

In der folgenden Tabelle werden die Kategorien von dynamischen Daten aufgeführt.

Daten Beschreibung Eingeführt in Version
fws/instance-monitoring Der Wert gibt an, ob der Kunde die detaillierte Überwachung (einminütig) in CloudWatch aktiviert hat. Zulässige Werte: enabled | disabled 2009-04-04
instance-identity/document JSON-Wert mit Instance-Attributen, z. B. Instance-ID, private IP-Adresse, usw. Siehe Instance-Identitätsdokumente. 2009-04-04
instance-identity/pkcs7 Wird verwendet, um die Authentizität und den Inhalt des Dokuments mithilfe der Signatur zu überprüfen. Siehe Instance-Identitätsdokumente. 2009-04-04
instance-identity/signature Die Daten können von Dritten verwendet werden, um den Ursprung und die Authentizität zu überprüfen. Siehe Instance-Identitätsdokumente. 2009-04-04