Regionen und Zonen - Amazon Elastic Compute Cloud

Regionen und Zonen

Amazon EC2 wird an mehreren Standorten weltweit gehostet. Diese Standorte bestehen aus Regionen, Availability Zones, Lokale Zonen und Wavelength-Zonen. Jede Region ist ein separater geografischer Bereich.

  • Availability Zones sind mehrere isolierte Standorte innerhalb jeder Region.

  • Lokale Zonen bieten Ihnen die Möglichkeit, Ressourcen wie Rechenleistung und Speicher an mehreren Standorten zu platzieren, die näher an Ihren Endbenutzern liegen.

  • AWS Outposts bieten native AWS-Services, Infrastruktur und Betriebsmodelle für praktisch jedes Rechenzentrum, jeden Co-Location-Bereich oder jede lokale Einrichtung.

  • Mit Wavelength-Zonen können Entwickler Anwendungen mit äußerst niedriger Latenz für 5G-Geräte und Endbenutzer erstellen. Wavelength stellt standardmäßige AWS-Datenverarbeitungs- und Speicher-Services für die Grenze der 5G-Netze von Telekommunikationsanbietern bereit.

AWS betreibt hochmoderne, hoch verfügbare Rechenzentren. In seltenen Fällen kann es aber zu Ausfällen kommen, die die Verfügbarkeit von Instances desselben Standorts beeinträchtigen. Wenn Sie alle Ihre Instances an einem einzigen Standort hosten, der von einem Ausfall dieser Art betroffen ist, ist keine Ihrer Instances verfügbar.

Informationen zur Ermittlung der für Sie am besten geeigneten Bereitstellung finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu AWS Wavelength.

Regionen

Jede Amazon EC2-Region ist darauf ausgelegt, vollständig von den anderen Amazon EC2-Regionen getrennt zu sein. Dies sorgt für die größtmögliche Fehlertoleranz und Stabilität.

Das folgende Diagramm illustriert mehrere AWS-Regionen.


				Regionen

Wenn Sie sich Ihre Ressourcen anzeigen lassen, werden nur die Ressourcen angezeigt, die mit der von Ihnen angegebenen Region verknüpft sind. Der Grund hierfür ist, dass die Regionen voneinander isoliert sind und Ressourcen nicht automatisch über unterschiedliche Regionen repliziert werden.

Beim Starten einer Instance müssen Sie ein AMI auswählen, das sich in derselben Region befindet. Wenn sich das AMI in einer anderen Region befindet, können Sie das AMI in die von Ihnen verwendete Region kopieren. Weitere Informationen finden Sie unter Kopieren eines AMI.

Beachten Sie, dass für die Datenübertragung zwischen Regionen eine Gebühr anfällt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter Amazon EC2-Preise – Datenübertragung.

Verfügbare Regionen

Ihr Konto bestimmt die Regionen, die für Sie verfügbar sind. Zum Beispiel:

  • Unter einem AWS-Konto werden mehrere Regionen bereitgestellt, sodass Sie Amazon EC2-Instances an Standorten starten können, die Ihre Anforderungen erfüllen. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, Instances in Europa zu starten, damit sie sich in der Nähe Ihrer europäischen Kunden befinden oder um rechtliche Anforderungen zu erfüllen.

  • Mit einem AWS GovCloud (US-West)-Konto haben Sie Zugriff auf die Region AWS GovCloud (US-West) und AWS GovCloud (USA Ost). Weitere Informationen finden Sie unter AWS GovCloud (USA).

  • Mit einem Amazon Peking und Ningxia (China)-Konto haben Sie nur Zugriff auf die AWS-Regionen. Weitere Informationen finden Sie unter AWS in China.

In der folgenden Tabelle sind die Regionen aufgeführt, die von einem AWS-Konto bereitgestellt werden. Es ist für Sie nicht möglich, zusätzliche Regionen über ein AWS-Konto zu beschreiben oder darauf zuzugreifen, z. B. Region AWS GovCloud (USA) oder Regionen in China. Um eine nach dem 20. März 2019 eingeführte Region verwenden zu können, müssen Sie die Region aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von AWS-Regionen im AWS General Reference.

Weitere Informationen zu verfügbaren Wavelength-Zonen finden Sie unter Verfügbare Wavelength-Zonen im AWS Wavelength Developer Guide.

Code Name Abonnementstatus Lokale Zone
us-east-2 USA Ost (Ohio) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
us-east-1 USA Ost (Nord-Virginia) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
us-west-1 USA West (Nordkalifornien) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
us-west-2 USA West (Oregon) Nicht erforderlich us-west-2-lax-1a

us-west-2-lax-1b

af-south-1 Afrika (Kapstadt) Erforderlich Nicht verfügbar
ap-east-1 Asien-Pazifik (Hongkong) Erforderlich Nicht verfügbar
ap-south-1 Asien-Pazifik (Mumbai) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
ap-northeast-3 Asien-Pazifik (Osaka-Lokal) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
ap-northeast-2 Asien-Pazifik (Seoul) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
ap-southeast-1 Asien-Pazifik (Singapur) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
ap-southeast-2 Asien-Pazifik (Sydney) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
ap-northeast-1 Asien-Pazifik (Tokio) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
ca-central-1 Kanada (Zentral) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
eu-central-1 Europa (Frankfurt) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
eu-west-1 Europa (Irland) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
eu-west-2 Europa (London) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
eu-south-1 Europa (Mailand) Erforderlich Nicht verfügbar
eu-west-3 Europa (Paris) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
eu-north-1 Europa (Stockholm) Nicht erforderlich Nicht verfügbar
me-south-1 Naher Osten (Bahrain) Erforderlich Nicht verfügbar
sa-east-1 Südamerika (São Paulo) Nicht erforderlich Nicht verfügbar

Weitere Informationen erhalten Sie unter Globale AWS-Infrastruktur.

Die Anzahl und Zuweisung von Availability Zones pro Region kann für AWS-Konten variieren. Zum Abrufen einer Liste mit den Availability Zones, die für Ihr Konto verfügbar sind, können Sie die Amazon EC2-Konsole oder die Befehlszeilenschnittstelle verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Beschreiben Ihrer Regionen.

Regionen und Endpunkte

Wenn Sie über die Befehlszeilenschnittstelle oder über API-Aktionen mit einer Instance arbeiten, müssen Sie ihren regionalen Endpunkt angeben. Weitere Informationen über Regionen und Endpunkte für Amazon EC2 finden Sie unter Amazon EC2-Endpunkte und -Kontingente im Allgemeine Amazon Web Services-Referenz.

Weitere Informationen zu Endpunkten und Protokollen in AWS GovCloud (US-West) erhalten Sie unter AWS GovCloud (US-West)-Endpunkte im AWS GovCloud (US) User Guide.

Beschreiben Ihrer Regionen

Sie können die Amazon EC2-Konsole oder die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, um zu ermitteln, welche Regionen und für Ihr Konto verfügbar sind. Weitere Informationen zu diesen Befehlszeilenschnittstellen erhalten Sie unter Zugriff auf Amazon EC2.

So suchen Sie Ihre Regionen über die Konsole:

  1. Öffnen Sie die Amazon EC2-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/ec2/.

  2. Zeigen Sie über die Navigationsleiste die Optionen in der Regionsauswahl an.

    
							Anzeigen Ihrer Regionen
  3. Ihre EC2-Ressourcen für diese Region werden im EC2-Dashboard im Abschnitt Resources (Ressourcen) angezeigt.

So finden Sie Ihre Regionen mithilfe der AWS CLI:

  • Beschreiben Sie wie folgt mit dem Befehl describe-regions die Regionen, die für Ihr Konto aktiviert sind.

    aws ec2 describe-regions

    Um alle Regionen zu beschreiben, einschließlich Regionen, die für Ihr Konto deaktiviert sind, fügen Sie wie folgt die Option --all-regions hinzu.

    aws ec2 describe-regions --all-regions

So finden Sie Ihre Regionen mithilfe der AWS-Tools für Windows PowerShell:

  • Beschreiben Sie wie folgt mithilfe des Befehls Get-EC2Region die Regionen für Ihr Konto.

    PS C:\> Get-EC2Region

Abrufen des Namens der Region

Sie können die Amazon Lightsail-API verwenden, um den Namen einer Region anzuzeigen.

So zeigen Sie den Namen der Region mit der AWS CLI an:

  • Verwenden Sie den Befehl get-regions wie folgt, um den Namen der angegebenen Region zu beschreiben.

    aws lightsail get-regions --query "regions[?name=='region-name'].displayName" --output text

    Im folgenden Beispiel wird der Name der us-east-2-Region zurückgegeben.

    aws lightsail get-regions --query "regions[?name=='us-east-2'].displayName" --output text

    Im Folgenden wird die Ausgabe dargestellt:

    Ohio

Angeben der Region für eine Ressource

Bei jeder Erstellung einer Amazon EC2-Ressource können Sie die Region für die Ressource angeben. Sie können die Region für eine Ressource angeben, indem Sie die AWS Management Console oder die Befehlszeile verwenden.

Überlegungen

Einige AWS-Ressourcen sind möglicherweise nicht in allen Regionen verfügbar. Stellen Sie sicher, dass Sie die benötigten Ressourcen in den gewünschten Regionen erstellen können, bevor Sie eine Instance starten.

So geben Sie die Region für eine Ressource mit der Konsole an

  1. Öffnen Sie die Amazon EC2-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/ec2/.

  2. Verwenden Sie die Regionsauswahl in der Navigationsleiste.

So geben Sie die Standardregion über die Befehlszeile an

Sie können den Wert einer Umgebungsvariablen auf den gewünschten regionalen Endpunkt festlegen (z. B. https://ec2.us-east-2.amazonaws.com):

  • AWS_DEFAULT_REGION (AWS CLI)

  • Set-AWSDefaultRegion (AWS-Tools für Windows PowerShell)

Alternativ hierzu können Sie für jeden Befehl auch die Befehlszeilenoption --region (AWS CLI) oder -Region (AWS-Tools für Windows PowerShell) verwenden. Beispiel, --region us-east-2.

Weitere Informationen zu den Endpunkten für Amazon EC2 erhalten Sie unter Amazon Elastic Compute Cloud – Endpunkte.

Availability Zones

Jede Region verfügt über mehrere isolierte Standorte, die als Availability Zones bezeichnet werden. Beim Starten einer Instance können Sie eine Availability Zone selbst auswählen oder von uns für Sie auswählen lassen. Wenn Sie Ihre Instances auf mehrere Availability Zones verteilen, ist es sinnvoll, Ihre Anwendung so zu entwerfen, dass bei einem Ausfall einer Instance die Anforderungen von einer Instance in einer anderen Availability Zone verarbeitet werden können.

Das folgende Diagramm veranschaulicht mehrere Availability Zones in einer AWS-Region.


				Regionen

Außerdem können Sie Elastic IP-Adressen verwenden, um den Ausfall einer Instance in einer Availability Zone zu maskieren, indem Sie die Adresse schnell einer Instance in einer anderen Availability Zone zuordnen. Weitere Informationen finden Sie unter Elastic IP-Adressen.

Eine Availability Zone wird durch einen Regionscode gefolgt von einem Buchstaben als Bezeichner angegeben, z. B. us-east-1a. Um sicherzustellen, dass Ressourcen auf die Availability Zones einer Region verteilt sind, ordnen wir Availability Zones einzeln Namen für jedes AWS-Konto zu. So ist beispielsweise die Availability Zone us-east-1a für Ihr AWS-Konto möglicherweise nicht derselbe Ort wie us-east-1a für ein anderes AWS-Konto.

Um die Availability Zones kontenübergreifend zu koordinieren, müssen Sie die AZ-ID verwenden, die eine eindeutige und konsistente Kennung für eine Availability Zone ist. Beispielsweise ist use1-az1 eine AZ-ID für die us-east-1-Region und hat in jedem AWS-Konto den gleichen Standort.

Mit der Anzeige von AZ-IDs können Sie den Standort von Ressourcen in einem Konto im Verhältnis zu den Ressourcen in einem anderen Konto bestimmen. Wenn Sie beispielsweise ein Subnetz in der Availability Zone mit der AZ-ID use-az2 mit einem anderen Konto teilen, steht dieses Subnetz dem Konto in der Availability Zone zur Verfügung, dessen AZ-ID ebenfalls use-az2 ist. Die AZ-ID für jede VPC und jedes Subnetz wird in der Amazon VPC-Konsole angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit freigegebenen VPCs im Amazon VPC Benutzerhandbuch.

Da Availability Zones im Laufe der Zeit größer werden, werden die Erweiterungsmöglichkeiten in der Regel immer weiter eingeschränkt. Wenn dies eintritt, wird für Sie das Starten einer Instance in einer eingeschränkten Availability Zone unter Umständen verhindert, es sei denn, sie verfügen bereits über eine Instance in dieser Availability Zone. Es kann auch sein, dass wir die eingeschränkte Availability Zone aus der Liste mit den Availability Zones für neue Konten entfernen. Daher besteht die Möglichkeit, dass Ihr Konto in einer Region über eine andere Anzahl von verfügbaren Availability Zones als ein anderes Konto verfügt.

Beschreiben Ihrer Availability Zones

Sie können die Amazon EC2-Konsole oder die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, um zu ermitteln, welche Regionen und Availability Zones für Ihr Konto verfügbar sind. Weitere Informationen zu diesen Befehlszeilenschnittstellen erhalten Sie unter Zugriff auf Amazon EC2.

So suchen Sie Ihre Availability Zones über die Konsole:

  1. Öffnen Sie die Amazon EC2-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/ec2/.

  2. Zeigen Sie über die Navigationsleiste die Optionen in der Regionsauswahl an.

  3. Wählen Sie im Navigationsbereich EC2-Dashboard aus.

  4. Die Availability Zones sind unter Service Health (Servicezustand), Availability Zone Status aufgelistet.

So suchen Sie Ihre Availability Zones mithilfe der AWS CLI:

  1. Beschreiben Sie wie folgt mit dem Befehl describe-availability-zones die Availability Zones in der angegebenen Region.

    aws ec2 describe-availability-zones --region region-name
  2. Beschreiben Sie wie folgt mit dem Befehl describe-availability-zones die Availability Zones, unabhängig vom Anmeldestatus.

    aws ec2 describe-availability-zones --all-availability-zones

So suchen Sie Ihre Availability Zones mithilfe der AWS-Tools für Windows PowerShell:

Beschreiben Sie wie folgt mithilfe des Befehls Get-EC2AvailabilityZone die Availability Zones in der angegebenen Region.

PS C:\> Get-EC2AvailabilityZone -Region region-name

Starten von Instances in einer Availability Zone

Wählen Sie beim Starten einer Instance eine Region aus, in der Instances näher an bestimmten Kunden platziert werden oder mit der rechtliche oder andere Anforderungen erfüllt werden. Indem Sie Instances in separaten Availability Zones starten, können Sie Ihre Anwendungen vor dem Ausfall eines einzelnen Standorts schützen.

Beim Starten einer Instance können Sie optional eine Availability Zone in der Region angeben, die Sie verwenden. Wenn Sie keine Availability Zone angeben, wählen wir eine Availability Zone für Sie aus. Beim Starten Ihrer ersten Instances ist es ratsam, die standardmäßig vorgegebene Availability Zone zu akzeptieren. Wir können so basierend auf dem Systemzustand und der verfügbaren Kapazität die beste Availability Zone für Sie auswählen. Geben Sie beim Starten weiterer Instances nur dann eine Zone an, wenn Ihre Instances nah bei Ihren laufenden Instances oder getrennt davon angeordnet werden müssen.

Migrieren einer Instance zu einer anderen Availability Zone

Bei Bedarf können Sie eine Instance aus einer Availability Zone zu einer anderen migrieren. Angenommen, Sie versuchen den Instance-Typ Ihrer Instance zu ändern, und wir können keine Instance des neuen Instance-Typs in der aktuellen Availability Zone starten. In diesem Fall können Sie die Instance zu einer Availability Zone migrieren, in der wir eine Instance dieses Instance-Typs starten können.

Der Migrationsprozess umfasst:

  • das Erstellen eines AMI aus der ursprünglichen Instance

  • das Starten einer Instance in der neuen Availability Zone

  • das Aktualisieren der Konfiguration der neuen Instance, wie im folgenden Verfahren gezeigt

So migrieren Sie eine Instance zu einer anderen Availability Zone

  1. Erstellen Sie aus der Instance ein AMI. Das Verfahren hängt von Ihrem Betriebssystem und dem Typ des Root-Gerät-Datenträgers für die Instance ab. Weitere Informationen erhalten Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem und Root-Gerät-Datenträger:

  2. Wenn Sie die private IPv4-Adresse der Instance beibehalten möchten, müssen Sie das Subnetz in der aktuellen Availability Zone löschen und in der neuen Availability Zone dann ein Subnetz erstellen, das über den gleichen IPv4-Adressbereich wie das ursprüngliche Subnetz verfügt. Beachten Sie hierbei, das Sie in einem Subnetz alle Instances beenden müssen, bevor Sie es löschen können. Aus diesem Grund sollten Sie AMIs aus allen Instances in Ihrem Subnetz erstellen, damit Sie alle Instances aus dem aktuellen Subnetz in das neue Subnetz verschieben können.

  3. Starten Sie eine Instance über das gerade erstellte AMI und geben Sie die neue Availability Zone bzw. das Subnetz an. Sie können den gleichen Instance-Typ wie für die ursprüngliche Instance verwenden oder einen neuen Instance-Typ wählen. Weitere Informationen finden Sie unter Starten von Instances in einer Availability Zone.

  4. Wenn die ursprüngliche Instance über eine zugeordnete Elastic IP-Adresse verfügt, sollten Sie sie der neuen Instance zuordnen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufheben der Zuordnung einer Elastic IP-Adresse.

  5. Wenn die ursprüngliche Instance eine Reserved Instance ist, sollten Sie die Availability Zone für Ihre Reservierung ändern. (Falls Sie auch den Instance-Typ geändert haben, können Sie zusätzlich den Instance-Typ für Ihre Reservierung ändern.) Weitere Informationen finden Sie unter Senden von Änderungsanforderungen.

  6. (Optional) Beenden Sie die ursprüngliche Instance. Weitere Informationen finden Sie unter Beenden einer Instance.

Lokale Zonen

Eine Lokale Zone ist eine Erweiterung einer AWS-Region in geografischer Nähe zu Ihren Benutzern. Lokale Zonen haben ihre eigenen Verbindungen zum Internet und unterstützen AWS Direct Connect, so dass in einer Lokale Zone erstellte Ressourcen lokalen Benutzern zur Kommunikation mit niedriger Latenz dienen können. Weitere Informationen finden Sie unter AWS Local Zones.


				Lokale Zonen

Eine Lokale Zone wird durch einen Regionalcode dargestellt, gefolgt von einer ID, die den Standort angibt, z. B. us-west-2-lax-1a.

Um Lokale Zone verwenden zu können, müssen Sie den Service zunächst aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren von Lokale Zonen. Erstellen Sie als Nächstes ein Subnetz in Lokale Zone. Starten Sie schließlich eine der folgenden Ressourcen im Lokale Zone-Subnetz, damit Ihre Anwendungen näher an Ihren Endbenutzern liegen:

  • Amazon EC2-Instances

  • Amazon EBS-Volumes

  • Amazon FSx-Dateiserver

  • Application Load Balancer

  • Dedicated Hosts

Weitere Informationen zu den verfügbaren lokalen Zonen finden Sie unter Verfügbare Regionen.

Beschreiben Ihrer Lokale Zonen

Sie können die Amazon EC2-Konsole oder die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, um festzustellen, welche Lokale Zonen für Ihr Konto verfügbar sind. Weitere Informationen zu diesen Befehlszeilenschnittstellen erhalten Sie unter Zugriff auf Amazon EC2.

So finden Sie Ihre Lokale Zonen mithilfe der Konsole:

  1. Öffnen Sie die Amazon EC2-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/ec2/.

  2. Zeigen Sie über die Navigationsleiste die Optionen in der Regionsauswahl an.

  3. Wählen Sie im Navigationsbereich EC2-Dashboard aus.

  4. Die Lokale Zonen werden unter Service Health (Servicezustand), Zone status (Zonenstatus) aufgelistet.

So finden Sie Ihre Lokale Zonen mithilfe der AWS CLI:

  1. Beschreiben Sie wie folgt mit dem Befehl describe-availability-zones die Lokale Zonen in der angegebenen Region.

    aws ec2 describe-availability-zones --region region-name
  2. Verwenden Sie den Befehl describe-availability-zones wie folgt, um die Lokale Zonen unabhängig davon zu beschreiben, ob sie aktiviert sind.

    aws ec2 describe-availability-zones --all-availability-zones

So finden Sie Ihre Lokale Zonen mithilfe der AWS-Tools für Windows PowerShell:

Beschreiben Sie wie folgt mithilfe des Befehls Get-EC2AvailabilityZone die Lokale Zonen in der angegebenen Region.

PS C:\> Get-EC2AvailabilityZone -Region region-name

Aktivieren von Lokale Zonen

Bevor Sie eine Lokale Zone für eine Ressource oder einen Service angeben, müssen Sie Lokale Zonen aktivieren.

Überlegungen

Einige AWS-Ressourcen sind möglicherweise nicht in allen Regionen verfügbar. Stellen Sie sicher, dass Sie die benötigten Ressourcen in den gewünschten Regionen oder Lokale Zonen vor dem Starten einer Instance in einer bestimmten Lokale Zone erstellen können.

So aktivieren Sie Lokale Zonen mit der Konsole

  1. Öffnen Sie die Amazon EC2-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/ec2/.

  2. Wählen Sie in der oberen linken Ecke der Seite New EC2 Experience (Neue EC2-Umgebung) aus. Sie können diese Aufgabe nicht mithilfe der alten Konsolenumgebung durchführen.

  3. Wählen Sie in der Navigationsleiste in der Bereichsauswahl die Region für die Lokale Zone aus.

  4. Wählen Sie im Navigationsbereich EC2-Dashboard aus.

  5. Wählen Sie in der oberen rechten Ecke der Seite Account Attributes (Kontoattribute), Zones (Zonen).aus.

  6. Wählen Sie Manage (Verwalten).

  7. Wählen Sie für die Zone group (Zonengruppe) die Option Enabled (Aktiviert) aus.

  8. Wählen Sie Update zone group (Zonengruppe aktualisieren).

So aktivieren Sie Lokale Zonen mit der AWS CLI

Starten von Instances in einer Lokale Zone

Wenn Sie eine Instance starten, können Sie ein Subnetz angeben, das sich in einer Lokale Zone befindet. Sie weisen auch eine IP-Adresse aus einer Netzwerkgrenzgruppe zu, bei der es sich um einen eindeutigen Satz von Availability Zones, Lokale Zonen oder Wavelength-Zonen handelt, von denen AWS IP-Adressen präsentiert, zum Beispiel us-west-2-lax-1a.

Sie können die folgenden IP-Adressen aus einer Netzwerkgrenzgruppe zuweisen:

  • Elastic IPv4-Adressen, die Amazon bereitstellt

  • Von Amazon bereitgestellte IPv6-VPC-Adressen

So starten Sie eine Instance in einer Lokale Zone:

  1. Aktivieren Sie Lokale Zonen. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren von Lokale Zonen.

  2. Erstellen Sie eine VPC in einer Region, die die Lokale Zone unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Creating a VPC (Erstellen einer VPC) im Amazon VPC Benutzerhandbuch.

  3. Erstellen Sie ein Subnetz. Wählen Sie beim Erstellen des Subnetzes die Lokale Zone aus. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Subnetzes in Ihrer VPC im Amazon VPC Benutzerhandbuch.

  4. Starten Sie eine Instance, und wählen Sie das Subnetz aus, das Sie in der Lokale Zone erstellt haben. Weitere Informationen finden Sie unter Starten Ihrer Instance.

Wavelength-Zonen

Mit AWS Wavelength können Entwickler Anwendungen mit äußerst niedriger Latenz für Mobilgeräte und Endbenutzer erstellen. Wavelength stellt standardmäßige Datenverarbeitungs- und Speicher-Services von AWS für die Grenze der 5G-Netze von Telekommunikationsanbietern bereit. Entwickler können eine Virtual Private Cloud (VPC) auf mindestens eine Wavelength-Zone ausweiten und dann mithilfe von AWS-Ressourcen wie Amazon EC2-Instances Anwendungen ausführen, die äußerst niedrige Latenz und eine Verbindung mit AWS-Services in der Region erfordern.

Eine Wavelength-Zone ist eine isolierte Zone am Standort des Carriers, an dem die Wavelength-Infrastruktur bereitgestellt wird. Wavelength-Zonen sind an eine Region gebunden. Eine Wavelength-Zone ist eine logische Erweiterung einer Region und wird von der Steuerungsebene in der Region verwaltet.


				Wavelength-Zonen

Eine Wavelength-Zone wird durch einen Regionscode gefolgt von einem Bezeichner dargestellt, der die Wavelength-Zone angibt, zum Beispiel us-east-1-wl1-bos-wlz-1.

Um eine Wavelength-Zone zu verwenden, müssen Sie sich zunächst für die Zone anmelden. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren von Wavelength-Zonen. Erstellen Sie als Nächstes ein Subnetz in der Wavelength Zone. Starten Sie schließlich Ihre Ressourcen im Subnetz „Wavelength-Zonen“, damit Ihre Anwendungen näher an den Endbenutzern liegen.

Wavelength-Zonen sind nicht in jeder Region verfügbar. Weitere Informationen zu den Regionen, die Wavelength-Zonen unterstützen, finden Sie unter Verfügbare Wavelength-Zonen im AWS Wavelength Developer Guide.

Beschreiben Ihrer Wavelength-Zonen

Sie können die Amazon EC2-Konsole oder die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, um zu ermitteln, welche Wavelength-Zonen für Ihr Konto verfügbar sind. Weitere Informationen zu diesen Befehlszeilenschnittstellen erhalten Sie unter Zugriff auf Amazon EC2.

So finden Sie Ihre Wavelength-Zonen über die Konsole:

  1. Öffnen Sie die Amazon EC2-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/ec2/.

  2. Zeigen Sie über die Navigationsleiste die Optionen in der Regionsauswahl an.

  3. Wählen Sie im Navigationsbereich EC2-Dashboard aus.

  4. Die Wavelength-Zonen werden unter Service health (Servicezustand), Zone status (Zonenstatus) aufgelistet.

So finden Sie Ihre Wavelength-Zonen mit AWS CLI:

  1. Beschreiben Sie wie folgt mit dem Befehl describe-availability-zones die Wavelength-Zonen in der angegebenen Region.

    aws ec2 describe-availability-zones --region region-name
  2. Beschreiben Sie wie folgt mit dem Befehl describe-availability-zones die Wavelength-Zonen unabhängig vom Anmeldestatus.

    aws ec2 describe-availability-zones --all-availability-zones

So finden Sie Ihre Wavelength-Zone mit AWS-Tools für Windows PowerShell:

Beschreiben Sie wie folgt mithilfe des Befehls Get-EC2AvailabilityZone die Wavelength-Zone in der angegebenen Region.

PS C:\> Get-EC2AvailabilityZone -Region region-name

Aktivieren von Wavelength-Zonen

Bevor Sie eine Wavelength-Zone für eine Ressource oder einen Serviceangeben, müssen Sie Wavelength-Zonen aktivieren.

Überlegungen

  • Sie müssen Zugriff anfordern, um Wavelength-Zonen verwenden zu können. Weitere Informationen zum Anfordern des Zugriffs auf die Wavelength-Zonen finden Sie unter AWS Wavelength.

  • Einige AWS-Ressourcen sind nicht in allen Regionen verfügbar. Stellen Sie sicher, dass Sie die benötigten Ressourcen in der gewünschten Region oder Wavelength-Zone erstellen können, bevor Sie eine Instance in einer bestimmten Wavelength-Zone starten.

So melden Sie sich über die Konsole für eine Wavelength-Zone an:

  1. Öffnen Sie die Amazon EC2-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/ec2/.

  2. Wählen Sie in der oberen linken Ecke der Seite New EC2 Experience (Neue EC2-Umgebung) aus. Sie können diese Aufgabe nicht mithilfe der alten Konsolenumgebung durchführen.

  3. Wählen Sie in der Navigationsleiste in der Bereichsauswahl den Bereich für die Wavelength-Zone aus.

  4. Wählen Sie im Navigationsbereich EC2-Dashboard aus.

  5. Wählen Sie in der oberen rechten Ecke der Seite Account Attributes (Kontoattribute), Zones (Zonen).aus.

  6. Aktivieren Sie unter Wavelength Zones (Wavelength-Zonen) die einzelnen Wavelength-Zonen.

  7. Aktivieren Sie die Wavelength-Zone.

So aktivieren Sie Wavelength-Zonen mit AWS CLI

Verwenden Sie den Befehl modify-availability-zone-group .

Starten von Instances in einer Wavelength-Zone

Wenn Sie eine Instance starten, können Sie ein Subnetz angeben, das sich in einer Wavelength-Zone befindet. Sie weisen auch eine Carrier-IP-Adresse aus einer Netzwerkgrenzgruppe zu, bei der es sich um einen eindeutigen Satz von Availability Zones, lokalen Zonen oder Wavelength-Zonen handelt, von denen AWS IP-Adressen präsentiert, zum Beispiel us-east-1-wl1-bos-wlz-1.

Weitere Informationen zum Starten einer Instance in einer Wavelength Zone finden Sie unter Erste Schritte mit AWS Wavelength im AWS Wavelength-Entwicklerleitfaden.

AWS Outposts

AWS Outposts ist ein vollständig verwalteter Service, der AWS-Infrastruktur, Services, APIs und Tools auf Kundenstandorte ausweitet. Durch die Bereitstellung des lokalen Zugriffs auf die von AWS verwaltete Infrastruktur ermöglicht AWS Outposts Kunden, Anwendungen lokal mit denselben Programmierschnittstellen wie in AWS-Regionen zu erstellen und auszuführen, während lokale Datenverarbeitungs- und Speicherressourcen für geringere Latenz und lokale Datenverarbeitungsanforderungen verwendet werden.

Ein Outpost ist ein Pool von AWS-Datenverarbeitungs- und Speicherkapazitäten, die an einem Kundenstandort bereitgestellt werden. AWS betreibt, überwacht und verwaltet diese Kapazität als Teil einer AWS-Region. Sie können Subnetze in Ihrem Outpost erstellen und diese angeben, wenn Sie AWS-Ressourcen wie EC2-Instances, EBS-Volumes, ECS-Cluster und RDS-Instances erstellen. Instances in Outpost-Subnetzen kommunizieren mit anderen Instances in der AWS-Region mithilfe privater IP-Adressen, sämtlich innerhalb derselben VPC.

Um mit der Verwendung von AWS Outposts zu beginnen, müssen Sie einen Outpost erstellen und die Kapazität dafür bestellen. Weitere Informationen zu Outpost-Konfigurationen finden Sie in unserem Katalog. Nach der Installation Ihres Outpost-Equipments steht Ihnen die Datenverarbeitungs- und Speicherkapazität zur Verfügung, wenn Sie Amazon EC2-Instances starten und Amazon EBS-Volumes auf Ihrem Outpost erstellen.

Starten von Instances auf einem Outpost

Sie können EC2-Instances im Outpost-Subnetz starten, das Sie erstellt haben. Sicherheitsgruppen steuern den eingehenden und ausgehenden Datenverkehr für Instances in einem Outpost-Subnetz wie für Instances in einem Availability Zone-Subnetz. Um eine Verbindung zu einer EC2-Instance in einem Outpost-Subnetz herzustellen, können Sie beim Starten der Instance ein Schlüsselpaar angeben, wie dies bei Instances in einem Availability Zone-Subnetz der Fall ist.

Das Root-Volume muss 30 GB oder kleiner sein. Sie können Daten-Volumes in der Blockgeräte-Zuweisung des AMI oder der Instance angeben, um zusätzlichen Speicher bereitzustellen. Informationen zum Begrenzen nicht verwendeter Blöcke vom Startvolume finden Sie unter How to Build sparse EBS Volumes im AWS Partner Network Blog.

Es wird empfohlen, das NVMe-Timeout für das Root-Volume zu erhöhen. Weitere Informationen finden Sie unter E/A-Betriebs-Timeout.

Informationen zum Erstellen eines Outposts finden Sie unter Erste Schritte mit AWS-Outposts im Benutzerhandbuch für AWS Outposts.

Erstellen eines Volumes auf einem Outpost

Sie können EBS-Volumes in dem Outpost-Subnetz erstellen, das Sie erstellt haben. Wenn Sie das Volume erstellen, geben Sie den Amazon-Ressourcennamen (ARN) des Outposts an.

Der folgende Befehl create-volume erstellt ein leeres 50 GB-Volume auf dem angegebenen Outpost.

aws ec2 create-volume --availability-zone us-east-2a --outpost-arn arn:aws:outposts:us-east-2:123456789012:outpost/op-03e6fecad652a6138 --size 50

Sie müssen ein Outpost-Volume trennen, bevor Sie es ändern können. Weitere Informationen zum Lösen von Volumes finden Sie unter Trennen eines Amazon EBS-Volumes von einer Linux-Instance.