Amazon Elastic Compute Cloud
Benutzerhandbuch für Linux-Instances

Volume-Limits für Instances

Die maximale Anzahl der Volumes, die Sie Ihrer Instance zuordnen können, ist vom Betriebssystem und dem Instance-Typ abhängig. Wenn es um die Frage geht, wie viele Volumes Sie Ihrer Instance zuordnen sollten, sollten Sie berücksichtigen, ob Sie mehr E/A-Bandbreite oder mehr Speicherkapazität benötigen.

Linux-spezifische Volume-Limits

Die Zuordnung von mehr als 40 Volumes kann dazu führen, dass kein Systemstart mehr möglich ist. Beachten Sie, dass das Root-Volume bereits in dieser Zahl enthalten ist; dazu kommen noch alle zugeordneten Instance-Speicher- und EBS-Volumes. Wenn in einer Instance mit einer großen Anzahl von zugeordneten Volumes Probleme beim Systemstart auftreten, halten Sie die Instance an, trennen Sie alle Volumes, die für den Bootvorgang nicht benötigt werden, und ordnen Sie sie erneut zu, wenn die Instance ausgeführt wird.

Wichtig

Die Zuordnung von mehr als 40 Volumes zu einer Linux-Instance wird nur auf einer Best-Effort-Basis unterstützt und kann nicht garantiert werden.

Windows-spezifische Volume-Limits

Die folgende Tabelle zeigt die Volume-Limits für Windows-Instances auf Basis des verwendeten Treibers. Beachten Sie, dass das Root-Volume bereits in diesen Zahlen enthalten ist; dazu kommen noch alle zugeordneten Instance-Speicher- und EBS-Volumes.

Wichtig

Die Zuordnung von mehr Volumes zu einer Windows-Instance als unten jeweils angegeben wird nur auf einer Best-Effort-Basis unterstützt und kann nicht garantiert werden.

Treiber Volume-Limit

AWS PV

26

Citrix PV

26

Red Hat PV

17

Wir empfehlen, einer Windows-Instance mit AWS PV- oder Citrix PV-Treibern nicht mehr als 26 Volumes zuzuordnen, da es andernfalls zu Leistungsproblemen kommen kann.

Wenn Sie ermitteln möchten, welche PV-Treiber Ihre Instance verwendet, oder wenn Sie ein Upgrade Ihrer Windows-Instance von RedHat- auf Citrix PV-Treiber durchführen möchten, finden Sie weitere Informationen unter Upgrade der PV-Treiber in Ihrer Windows-Instance.

Weitere Informationen zur Beziehung zwischen Gerätenamen und Volumes finden Sie unter Zuweisen von Datenträgern zu Volumes in Ihrer EC2-Instance im Amazon EC2-Benutzerhandbuch für Windows-Instances.

Einschränkungen bei Instance-Typen

A1, C5, C5d, C5n, I3en, M5, M5a, M5ad, M5d, p3dn.24xlarge, R5, R5a, R5ad, R5d, T3, T3a und z1d-Instances unterstützen maximal 28 Anhänge, einschließlich Netzwerkschnittstellen, EBS-Volumes und NVMe-Instance-Speicher-Volumes. Jede Instance hat mindestens einen Netzwerkschnittstellen-Anhang. NVMe-Instance-Speicher-Volumes werden automatisch angefügt. Wenn Sie beispielsweise keine zusätzlichen Netzwerkschnittstellen an eine reine EBS-Instance anhängen, können Sie bis zu 27 EBS-Volumes anhängen. Wenn Sie eine zusätzliche Netzwerkschnittstelle an eine Instance mit 2 NVMe-Instance-Speicher-Volumes anhängen, können Sie 24 EBS-Volumes anhängen. Weitere Informationen finden Sie unter Elastische Netzwerkschnittstellen und Instance-Speicher-Volumes.

Instances vom Typ i3.metal, m5.metal, m5d.metal, r5.metal, r5d.metal und z1d.metal unterstützen maximal 31 EBS-Volumes.

u-6tb1.metal, u-9tb1.metal- und u-12tb1.metal-Instances unterstützen maximal 13 EBS-Volumes. u-18tb1.metal- und u-24tb1.metal-Instances unterstützen maximal 19 EBS-Volumes.

Bandbreite vs. Kapazität

Verwenden Sie für Anwendungsfälle mit konsistenter und vorhersehbarer Bandbreite EBS-optimierte Instances oder Instances mit einer 10 GB-Netzwerkverbindung sowie Allzweck-SSD- oder Bereitgestellte IOPS-SSD-Volumes. Befolgen Sie die Anleitung unter Konfiguration der Amazon EC2-Instance und stimmen Sie die für Ihre Volumes bereitgestellten IOPS auf die in Ihren Instances verfügbare Bandbreite ab, um die bestmögliche Leistung zu erzielen. Bei RAID-Konfigurationen sind viele Administratoren zu dem Ergebnis gekommen, dass Arrays aus mehr als 8 Volumes aufgrund des erhöhten E/A-Overheads zu einem Leistungsabfall führen. Testen Sie die Leistung der einzelnen Anwendungen und nehmen Sie entsprechende Abstimmungen vor.